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"So, war das doch überhaupt nicht gemeint"!

Ich wollte mich aus der Onlinewelt etwas zurückziehen, aber doch nicht so!Gut, das ich Zugriff auf den Computer meines Paps hab. Sonst würde ich jetzt wirklich superblöde in die Röhre schauen. Denn mein Computer hat jegliche Funktionsbereitschaft eingestellt. Auch hier nochmals herzlichen Dank für Papas Einsatz. Mit vereinten Kräften haben wir versucht den Computer wieder flott zu machen. Mein Vater hat im Gegensatz zu mir - in Sachen Technik - voll den Durchblick. -Doch leider blieb der Prozessor nach wie vor stumm. Vermisst bisher, hm? - Skype. Um an den Blog oder meinen Stammchat zu gelangen, sollte ich immer eine Möglichkeit finden. Schließlich gibt es Internetcafés und Co. Vielleicht ist es auch einfach die gerechte Strafe, dass ich gestern Abend zwei lieben Menschen, per Skype, (unabsichtlich) vor den Kopf gestoßen habe. Wir haben herumgealbert, so wie unzählige Male zuvor. Jeder von uns hatte schon lustige Bilder gepostet (oder das, was man halt so für lustig hält). Mein Foto zeigte eine Katze, die durch ein Toastbrot schaute bzw. hing ihr der Toast um den Hals. Ich fand das Foto extreme lustig, wie Tausend im Weltweiten Netz auch.Das Bild sah kein bisschen nach Tierquälerei aus, sondern als hätte sich die Katze selbst in diese Situation gebracht. Meine Freunde mochten das Foto überhaupt nicht, was sie mich auch unmittelbar spüren ließen. Ich hingegen, betonte, dass ich diesen Tierschnappschuss ausgesprochen lustig finde. Worauf die Worte - kurz aber sehr intensiv, zwischen uns - über die Bildschirme flogen. Vielleicht suchte ich sogar nach Ausflüchten?! Hielt ihnen genervt vor, dass sie doch schon weitaus unlustigere Beiträge und Bilder gepostet hätten. Ich stieg aus der hitzigen Diskussion aus. Schrieb, dass ich nicht bereit bin mit ihnen wegen so einer vermaledeiten Lappalie - einem blöden Katzenfoto - zu streiten. ... und verabschiedete mich mit dem dummen Kommentar: "Bis die Tage!" Dass, das wirklich wörtlich zu nehmen ist, hätte ich natürlich niemals geglaubt.Mir tut das gepostete Katzenfoto keineswegs leid. Umso mehr, das wir jetzt einige Zeit nicht mehr miteinander schreiben werden und das ich, was normalerweise nicht meine Art ist, einfach so aus einer lebendigen Unterhaltung ausgestiegen bin.Schließlich weiß man nie, wenn man seine Freunde wieder liest. ... und dann, schreiben kann: "So, war das doch überhaupt nicht gemeint"!

1 Kommentar 21.11.17 23:08, kommentieren

"Momente & Gedanken fürs Regal"

Ich bin wieder in der Parkanlage am Dom.
Zur Sitzunterlage und Schutz gegen  nassklamme Feuchtigkeit und die unangenehme Kälte habe ich den Regenponcho auf der Bank ausgebreitet.

Blätter fallen von den Bäumen, vereinzelt singen Vögel. Hier und da, wandert ein Tourist geräuschvoll durch das bunte Herbstlaub.
Ich schaue der Szenerie genussvoll zu, fühle dabei totale Entschleunigung und meine Seele von dieser Einfachheit des Lebens gestreichelt. Es ist schön zuzusehen. - Könnte man sich Momente ins Regal stellen, bekäme dieser einen Ehrenplatz.

Ich spüre, trotz dicker Jacke, wie die raue Novemberkälte langsam aber stetig mir in die Knochen zieht. Dennoch möchte ich momentan von diesem Ort nicht weichen.


Eine japanische Freundin hat mir Kana Nishino empfohlen. Sie verehrt die Sängerin so sehr. In Japan ist sie, laut den Medien, ein Megastar.
Anfangs dachte ich; ja sie singt nett! Aber je mehr Songs mir die liebe Freundin zeigte, desto mehr mochte ich die Stimme und vor allem Kanas Abwechslungsreiches Repertoire.  
Meine japanische Freundin tut sich noch immer etwas schwer in Deutschland. Auch wenn sie hier mittlerweile schon einige Jahre mit ihrer Familie lebt. 
Umso mehr bewundere ich sie für ihren Willen, ihre Höflichkeit, Freundlichkeit und den Respekt den sie ausnahmslos jeden Mensch entgegenbringt.

Sie ist Menschlich echt ein Riesenvorbild (für mich)!

1 Kommentar 17.11.17 01:28, kommentieren

"Mangelndes Selbstbewußtsein & Zuneigung"

Wenn - in der kleinen Parkanlage im Herzen des Stadtzentrums - nicht bereits einige Menschen gesessen hätten; wäre ich bestimmt wieder in die abgeschirmte Anlage nahe des Domes ausgewichen.

Alleine im November, den Blicken der Öffentlichkeit ausgesetzt, wäre mir wohl zu blöd gewesen. - Sowas nennt sich Selbstbewusst.  

Ich genieße die Sonne und die klare Luft. Die müde Männerköpfe munter werden lässt.

Mit Papa hab ich gestern Abend die Übertragung des Länderspielklassikers: Deutschland vs. Frankreich (2:2) verfolgt.
Bei zuckerfreien Cola, Mandarinen und Nougatpralinen.
       So sehr wir auch Sportsendungen mögen, bleibt bei uns der Fußball wirklich: "Die schönste Nebensache der Welt." Im Vordergrund stehen unsere Gespräche; Unterhaltungen voller Witz, Ironie und von tiefer Zuneigung geprägt.

Ich kann mir das überhaupt nicht vorstellen, das "unsere Witzeleien" eines Tages nicht mehr stattfinden werden.



16.11.17 04:16, kommentieren