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"Stink-O-Mat"

Eigentlich mochte ich meine Gedanken zum Wahl-Geschehen ausführlich bloggen. Aber recht Lust habe ich jetzt - im Gegensatz zu vor einigen Minuten - nicht mehr.

Den gesamten Abend über hinweg, hab ich, im Fernsehen eine Politik/Wahlsendung nach der anderen aufmerksam verfolgt.
Besonders faszinierte mich, ein Bericht, dass der sogenannte Wahl-O-Mat so oft aufgerufen wurde, wie nie zuvor.
Den Wahl-O-Mat kann man u.a. über das Internet finden und aufrufen. Angeblich trifft er, nachdem er seinen Benutzer ordentlich ausgefragt hat, eine brillante Wahlentscheidung.


Wenn ich überlege, dieser Wahl-O-Mat empfiehlt, die AFD zu wählen, der ein oder andere gutgläubige Wahl-O-Mat Nutzer verlässt sich auf diese Wahlentscheidung, dann wird mir speiübel! ;Obwohl, das doch eine schöne Erklärung für viele Ergebnisse dieses Wahltages wäre! 
Der Wahl-O-Mat verkommt auf jedenfalls somit zum "Stink-O-Mat"!  

Schön, das in Deutschland Demokratie herrscht! - Jeder wählen kann, was er möchte.
Vielleicht verstehe ich auch einfach nicht die Ziele und Aussagen gewisser Parteien?
Dennoch werde ich (höchstwahrscheinlich) nie, nie verstehen, was einem dazu bewegen kann, "DAS" oder "ähnliches" zu wählen, zuzulassen und gutzuheißen. 


Ich höre, gerade Podcasts, Interviews aus der "Leute heute" Reihe. Ich mag, das "Frage Antworten Spielchen" sehr.

Statt einem netten Abschlusssätzchen gibt's nur ein  freundliches "ENDE! - Für dieses Blogg-Eintrag-ENDE!

25.9.17 03:33, kommentieren

Kerbegetümmel

"Die Kerb ist da"! - Noch nicht sofort!
Aber sie steht schon in den Startlöchern. Morgen Nachmittag geht's los. Vier Tage bestimmt sie nun das Orts-Geschehen.


Bevor der Festtrubel ausbricht. Habe ich die Ehre, im Elterlichen Garten, des künftig regierenden Kerb-Oberhauptes zum Fotoshooting; Mit Prinzessin und ihren Hofdamen. In dem diese für Autogrammkarten, Flyer, Buttons und hoffentlich, denkwürdigen Erinnerungsbildern, Posen.


Auf der Kerb trifft man Menschen, denen man das ganze Jahr gezielt aus dem Weg geht. Ebenso, auf die Menschen, die einem ein Stück des Lebensweges begleitet haben. Auch die Nachbarschaft und Zufallsbekanntschaften sieht man Zuhauf auf unserer Kerb.

Unser 4-Tägiges Dorfereignis ist - für das ungeübte Auge - alles andere als spektakulär.
Auf dem umfunktionierten Festplatz steht ein Kettenkarussell, eine Schiffschaukel, ein zu jederzeit gut Besuchter Bierstand, eine Pommes & Würstchenbude, es gibt Pfeil- und Dosenwerfen, einen Süßwarenstand und leicht versetzt, aufgrund Platzmangels, einen Fischstand.  

Bevor man sich in das Kerbe-Getümmel stürzt, feiert man traditionell auf dem Rathausplatz Eröffnung.
Zu Helene Fischer, Andrea Berg und dem Ortsansässigen Blasorchester wird die neue Kerbe-Prinzessin und ihre Hofdamen eingeführt, gleichzeitig, die nun ausgediente Prinzessin & ihr Gefolge verabschiedet.
Wobei es meist, der Ex-Kerbe-Prinzessin vor Rührung die Sprache verschlägt und ihr dicke Tränen von den geröteten Wangen kullern. Was mit mitfühlend seufzenden Gunstbezeugungen in Form von: "Ahs und "Ohs", leidenschaftlich aus der  Menschenmenge dokumentiert wird.

Obwohl es exakt - Jahr für Jahr - der gleiche Ablauf ist, kann man sich der Faszination nicht entziehen.
Ich würde ja frech behaupten, das der jeweils amtierenden Bürgermeister bei der Ansprache, einfach nur die Jahreszahlen austauscht. Beschleicht einen doch stets das Gefühl, genau diese Rede (oder zumindest so ähnlich), mehr als einmal gehört zu haben.

Anschließend stellt die Freiwillige Feuerwehr unter mächtigen Tam Tam routiniert den Kerbebaum auf. Danach zeigen noch einige Gruppen aus dem Ort - unter lautem Beifall - ihre Tanzfähigkeiten.   Dann ENDLICH wird die Kerb eröffnet.

Zumindest an diesen Tagen rückt der gesamte Ort etwas näher zusammen. Selbst, das ganzjährige gebrummel, das ein Supermarkt fehlt, verstummt.

Es gibt eben doch diese speziellen Ereignisse, die den Unterschied ausmachen! ... und so soll es ja auch sein!

1 Kommentar 21.9.17 22:20, kommentieren

Müdigkeit & Weintrauben

Es ist nicht zu kalt, nicht zu warm. Ideal um hier in der gemochten Parkanlage, wie viele andere, Mittag zu machen.

Ein bisschen ist es wie im Restaurant. Es gibt eine Vielfalt von erlesenen Speisen. Schnitzel, Äpfel, Brot, Nudeln, Sushi.
In meinem speziellen Fall handelt es sich um leckere, helle Weintrauben, die mit ein wenig Phantasie, wie Mini-Footballs aussehen. Jedoch wahrscheinlich weitaus besser schmecken dürften, wie ein echter Football?!

 Ich merke deutlich, das ich einmal mehr, viel zu wenig geschlafen habe. Die Müdigkeit kriecht mir durch den Körper. Das Geplapper um mich herum, ist gerade, kaum vom Rauschen des Springbrunnens - der direkt vor meiner Nase steht - zu unterscheiden.

Gedanken drehen sich ausschließlich um Zuhause. Was wohl auch, der mich verschlingenden Müdigkeit geschuldet ist. Wie schön es wäre, daheim, gemütlich, frischgeduscht im Sessel zu sitzen. Ohne Hast ein wenig zu skypen. Dabei vom TV, Podcast, Hörbuch berieseln zu lassen. Kommt mir gerade himmlisch vor.  

Stattdessen geht's  jetzt zurück in den Arbeits-Alltag. In dem für Müdigkeit und Weintrauben kein Platz ist.

Was bleibt die Vorfreude auf Zuhause, meine im Bus 45 Minütige Lesepause.
Außerdem der reizvolle Gedanke, es heute Abend besser zu machen. Endlich mal wieder rechtzeitig, den Weg ins Bett zu finden!

21.9.17 21:20, kommentieren