Über: "Ein Ich-bezogenes Ostern 2019 & TV Filmchen"

Samstag vor Ostern:
27 C°, Sonnenschein pur. – Man(n) kam sich vor wie im Hochsommer, ich war mittendrin statt nur dabei. Shorts, Shirts, Röcke, Sommerkleider, Sonnenbrillen wohin man blickte. Straßencafés und Eisbuden waren bestens besucht.
Warm mag ich ja recht gerne, das Sonnenlicht hingegen, da ich lichtempfindlich bin, weniger.

Der letzte Feinschliff an Osterdekoration. Möbelspray sorgefältig aufgelegt, hier und da noch Müll entfernt und dann freudig dem Osterfest entgegengesehen.


Ostersonntag:

Bereits die Nacht quälte mich der Magen, mein Kopf, mein Rücken. Mal zu kalt, mal zu warm. Irgendwann am Sonntagmorgen schleppte ich mich zur Toilette und muss mich übergeben.

1x!        2x!            3x!  
Eine heiße Dusche zurück ins Bett.

Alarm: 21 Uhr 42. Benebelt hüpfte ich aus dem Bett.
Mein Fotoauftrag! – Ich hatte doch versprochen eine Osterdisco in Bild festzuhalten.
Aufgerafft, geduscht, Fototasche geschnappt und für knapp 2 Stunden, wie einen Kartoffelsack mich durch das Discogelände geschleppt. Dafür waren die Bilder dann doch ziemlich zufriedenstellend.
Nur meine Lust und ich hoffe, das hat man mir nicht allzu sehr angemerkt, war natürlich äußerst begrenzt.

Kurz vor 1 Uhr bin ich schon wieder Zuhause und fiel wie der schon bereits erwähnte Kartoffelsack entkräftet ins Bett.


Ostermontag:
Mein Rücken war das einzige, was mich noch an diesen grausamen Ostersonntag erinnerte. – Doch selbst der hörte irgendwann auf zu jammern.
Endlich hörte ich auf an diesen Ostern „total Ich-bezogen“ zu sein.  Widmete mich der Familie. Verbringe Zeit mit Eltern und Angehörigen.

Ich hoffe, das Selensky nach seiner Wahl in der Ukraine Taten folgen lässt. Verdamme gleichzeitig die feigen Anschläge in Sri Lanka.
Wie kann der Mensch nur fähig sein, seines Gleichens zu Verletzen oder zu töten? – Dann noch auf eine solche abscheuliche Art & Weise.
Was wirklich Mut macht, wie Religionen übergreifend Zusammenhalten in solchen Situationen. Wenn man es viel zu schnell vergisst, die Mehrheit (99%) der Menschheit hat definitiv, ohne Wenn und Aber, das richtige im Sinn.


Zum Schluss möchte ich noch kurz 2-3 Zeilen zu den oftmals gescholtenen biederen TV-Filmchen schreiben.
Ich habe heute gleich mehrere gesehen. Keiner von denen hat mich enttäuscht, im Gegenteil, ich fühlte mich gut, durchweg unterhalten – manchmal hätte ich mir vielleicht hier und da noch das ein oder andere überraschende Element oder die ein oder andere ausgefallenere Dialogzeile mehr gewünscht.
Allem in allem aber gute Unterhaltung, die tatsächlich teilweise zum Träumen und abschalten Einlädt. … wer hätte das gedacht?

 

 

22.4.19 22:51, kommentieren

Über: "Karfreitag & Perry Rhodan"

Ein schnelllebiger Karfreitag.
Ausschlafen, Gartenmöbel schleppen. Hier und da etwas wohnlicher Osterputz. Podcast aufs Ohr, Quizteilnahme und Chat in (m)einer Community.

Meinen Bart habe ich endlich abrasiert. Das heißt, ich sehe wieder halbwegs wie ein normaler Mensch aus.

 

Ich spiele öfters Jesus wie ich sollte. Das leider nicht sonderlich gut. Salomonisch versuche ich zu sein. Das gelingt mir so mittelmäßig.
Manchmal merke ich selbst, dass, dass das die anderen nervt.
Das schlimme dabei, momentan kann ich es nicht bleiben lassen und es gibt mir dabei ein inneres Wohlsein.


Was mich fasziniert, dass wir in Deutschland die längste laufend Literaturserie der Welt haben. Mit bereits über 3000 Ausgaben. Das mit einer Art Groschenheft.
Seit 60 Jahren, egal was war oder ist, erscheint regemäßig pro Woche eine Perry Rhodan Ausgabe.
Ich habe davon wie so oft aus einem Podcast erfahren. Genauer bei einem Interview mit einem meiner Lieblingsautoren Andreas Eschbach. Der zu Perry Rhodan einen Roman geschrieben hat. Wie er zu dem „Held“ Perry Rhodan wurde.
Ich selbst habe die Geschichte noch nicht gelesen, werde mich aber demnächst mal dieser Figur widmen. Vielleicht finde ich ja heraus, was Leser seit 60 Jahren an diesem langlebigen Charakter fasziniert?


Ich fühle mich nicht wohl dabei, dass ich nicht jeden Eintrag „meiner Freunde“ kommentiere, aber soll ich nur kommentieren, um des kommentieren-willens?
Hin und wieder, weis ich nicht was ich zu den Beiträgen schreiben soll?
Nur einige leblose Worte hinzuklatschen bin ich mir zu schade.


Ich gönne mir jetzt, 0 Uhr 44, noch einen Film: „Northmen -A Viking Saga“, der liegt auch schon gefühlt zwei lange Jahre im Regal und wurde bisher von mir mit Nichtbeachtung bestraft.

20.4.19 00:19, kommentieren

"Hokuspokus oder die fehlende Selbstverständlichkeit"

Wenn ich meinen Blog umbenennen könnte, würde ich ihn: „Life is interesting” Taufen.
Schon öfters wurde ich Zeuge wie aus einer kleinen Banalität außerordentlich interessantes entstand. Auf die ein oder andere Weise ist das Leben ja doch immer genial!


Nachdem ich zumindest kurzweilig im 7. Himmel schwebte, wurde ich, durch alles was so kreucht und fleucht relativ unsanft aus den rosa Wolken gerissen.
Meine Nase ist völlig zu und meine Augen sind dick angeschwollen. Ich sehe gerade wie eine überzeichnete Trickfilmfigur aus. Das ist weitaus weniger lustig wie es klingt.

Ohne große Lust - mit meinem Trickfilmaussehen - nahm ich dann an der Jahreshauptversammlung des Vereines teil; für den ich seit nun mehr 13 Jahren im Vorstand (und mehr) tätig bin.
Fazit, obwohl ich kurzzeitig überlegte meine Ämter komplett niederzulegen, werde ich die nächsten zwei Jahre weiterhin dem besagten Vorstand erhalten bleiben.
Ich bin dankbar, auch in diesem Jahr ohne Gegenstimme gewählt worden zu sein. Wie übrigens alle anderen - die es in ihren Ämtern zu bestätigen galt - auch. Was wohl für den Vorstand im abgelaufenen Geschäftsjahr spricht; und natürlich auch für die interessierten Zuhörer, die sich zur Jahreshauptversammlung einfanden?!
Geradeso hat man die Stimmberechtige Anzahl an benötigten Vereinsmitgliedern zur Jahreshauptversammlung gelockt.
Nicht auszudenken, man hätte von Vereinsseite erneut fristgerecht einladen und die Versammlung wiederholen müssen.


Am Abend könnte ich nur noch im Schreibtischsessel und vor meinem PC versinken, dabei Unterhaltungs-Podcasts lauschen. – Zum privaten weggehen fehlt mir die Intention, ist der Alltag vorbei, die Haustür sanft ins schloss gefallen, bleibt sie meist auch zu.          
Ein bisschen chatten nebenbei.
Wobei mir hier vielleicht die frühere Intensivität fehlt?
Was daran liegen kann, dass ich auf andere Menschen viel neugieriger bin, wie diese auf meine Person?! –
Vielleicht liegt es auch daran, dass sich 2-3 Leutchen aus meinem Online-Universum ohne ein sichtbares „bye“ verabschiedet haben. … ich bin bei sowas eben nicht aus Holz!

Ich weiß eben gerne, wie meine Mit-User denken, fühlen, um was sich ihr Lebenskosmos dreht?

Aber so wie es in den Wald hineinschallt so schallts eben auch heraus.


Weiterhin bin ich voll im Bild-Bearbeitungs-Modus. Das wird wohl noch geraume Weile so bleiben bis wieder Werktagabends an anderes zu denken ist.          
Eine Nachricht ist mir Buchstäblich durch die Lappen gegangen, schon war
ein schöner Auftrag über ein größeres Gruppen- und Einzelshooting weg.


Hokuspokus.
Zum Badminton bin ich immer noch nicht zurückgekehrt. Dabei war das eines der vorrangigsten Ziele 2019. Aber so recht fühle ich mich nicht danach.                          
Dann habe ich festgestellt, dass mich manchmal die Onlinewelt überfordert, ich habe zwar vor einer Weile, viele Online-Kanäle „Goodbye“ gesagt, vielleicht jedoch noch nicht genug? … was mich ärgert, wenn es heißt; das habe ich vor einige Minuten noch selbst ausprobiert; man kann sein Profil löschen, dann steht da: „No, no... ;-)“
ß ist das nicht Ironie, pur?

Im privaten zu sagen, „ich habe keinen Bock“, fällt mir schwerer wie ich dachte. – Aber langsam wird’s. Ich brauch die Zeit für mich. Wann habe ich einfach mal in meiner Freizeit ein Schläfchen gemacht oder Zuhause – damit mein ich nicht, im Bus oder kurz vorm Schlafengehen – in einem Buch bewusst zu lesen.
Wenn einen für solche Sachen die totale Selbstverständlichkeit fehlt, dann hat mal wohl was falsch gemacht?!

Ein Blick in den Spiegel zeigt, dass meine Koteletten länger sind und meine Augenringe deutlich größer wie sie sein sollten. Auch fühlte ich mich schon insgesamt gepflegter wie zu Zeit. Ich sollt besser aufpassen, sonst wache ich eines morgens auf und sehe aus wie Catweazle.

 

Richtige Osterpläne habe ich bisher keine geschmiedet. Außer ausführlich Zeit mit der Familie zu verbringen.
Ansonsten möchte ich ausschlafen, Couchsurfing vorm TV/DVD Player betreiben. Natürlich sollen einige Ostereier, sowohl echte wie auch die aus unterschiedlichster Schokolade den Weg in meinen Magen finden.

17.4.19 05:49, kommentieren

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