"Unbezwingbar"

Eine sehr liebe (Online-)Freundin hat mir einen ihrer wunderschönen Texte gezeigt, er trägt den Titel: "Unbezwingbar" und hat mich beim Lesen gleich gefesselt. - Sie hat mir auf mein Bitten hin, erlaubt, ihn in meinen Blog zu veröffentlichen.

Ich wünsche viel Freude damit:



Unbezwingbar
Neue Pfade des inneren verheißen auf Dunklen Magischen Arten und Weisen, unbekannte und geheimnisvolle Wege zu weisen.

Nur ein Ticket kannst du dir leisten, so gedenkst du dort hin zu Reisen.

Flashback, bin ich wohl schon wieder in deinem Kopf gewesen? Wie eingebrannt wirst du meine Zeilen in deiner Seele lesen.

Als nicht besonders gering, erwiesen sich die Spesen, nur durch großen Einsatz sitzen wir auf der gemeinsamen Bank vorm heimischen Tresen.

Halte meine Hand, doch wähle deinen Zug mit bedacht. Meine Nähe hat so manchen schon fast umgebracht. Ein Pakt mit mir, so ist es abgemacht.

So spürte man in Anbetracht, des magischen Zaubers deine Besessenheit, die nun erwacht. Nun ist es dir egal, Obs Stürmt oder kracht, Seite an Seite stehen wir jetzt in dieser Schlacht.

Ende

"Rebellin Ohne Grund", 12. August 2018

17.12.18 03:31, kommentieren

"Ungeahnte Energien"

Ich sitze draußen, jedoch nicht wie üblich in der kleinen Parkanlage nahe der Fußgängerzone, sondern auf einer knarrenden Holzbank, gegenüber der Katholischen Kirche St. Martin in Worms.

Die wohltuenden Sonnenstrahlen erwärmen Körper & Seele und setzen ungeahnte Energien frei.               Energien, die ich jetzt im Jahresendspurt hervorragend gebrauchen kann.
Keine 14-Tage mehr bis zu einem hoffentlich ruhigen, sehr besinnlichen Weihnachtsfest?
Mit etwas Glück finde ich auch vor der Heiligen Nacht, eins zwei Abende um diese Vorjahreszeit entspannt zu genießen? – Einige Weihnachtslieder ein Hörbuch oder Podcast, ein geeigneter Film oder Buch fürs Herz, dazu bewusst sich Zeit nehmen, um auf das Jahr 2018 zurückzublicken.
Vielleicht wage ich ja sogar eine kleine Vorausschau auf das kommende 2019?
Ziele und wünsche die ich erreichen bzw. mir erfüllen möchte gibt es ja mehr wie genug!

In diesem Jahr bin ich erneut mit dem besorgen von Weihnachtsgeschenken spät dran. – Warte ich doch gerne bis alle Weihnachtsgelder auf mein Bankkonto überwiesen wurden. Leider ist es offenbar in Mode gekommen sich damit von Jahr zu Jahr mehr Zeit zu lassen.


Ich habe mich jetzt doch – aufgrund meiner bereits im letzten Blog erwähnten Kälteempfindlichkeit – in Worms größtes Einkaufscenter die Kaiserpassage verkrochen.
Die durcheinanderfliegenden Wortfetzen in der Passage klingen wie das Brummen eines aufgedrehten Bienenschwarms.

Menschen jedes alters erstürmen die beheimateten Läden in der Kaiserpassage.
Meist mit aufgerissenen Augen, starren Blicks, die Hände voller Einkaufstüten.
Die Mehrzahl der Leute ziehen im zügigen Tempo an den anderen Bankbesetzern, meiner Person und den anderen Besuchern vorbei.
Unglücklich darüber bin ich nicht, das nicht jeder Blick auf mir - mit Notizbuch und Kugelschreiber in den Fingern – haften bleibt.

Ich freue mich schon darauf, demnächst selbst auf die Pirsch nach Weihnachtsgeschenken zu begeben und die Geschäfte ausführlich zu durchstöbern.
Eigentlich hasse ich es, mich unter Druck auf Geschenkejagd zu machen.
In der Weihnachtszeit hingegen, besonders wenn ich dann endlich alles zusammenhabe- ich überzeugt bin, meine Liebsten könnten sich über die Weihnachtspräsente freuen – ist das ein Gefühl tiefster Befriedigung! – Ob man das nachvollziehen kann?

Ich setze jetzt noch einige zusätzliche Energien frei!
Zurück in den Alltag! Mit ein wenig Glück bekomme ich auf den Weg dahin noch einige erwärmende Sonnenstrahlen ab.


Zuhause übertrage ich den Blog.

Setze vielleicht meine Gedanken rundherum um die Vorweihnachtszeit, Weihnachten und das Neue Jahr tatsächlich in die Tat um?  ... oder finde zumindest mal einen Anfang!?!
😊
 



13.12.18 19:57, kommentieren

„Über hässliche Denkweisen & geordnete Gedanken“

Ich kam am Montagabend ausgesprochen müde vielleicht sogar etwas angeschlagen vom Alltag und Hobbysport nachhause. Dementsprechend waren auch meine Gedanken, Empfindungen und Launen recht düstere.

Ich zog mir, da ich momentan auf den kleinsten Windhauch – selbst bei 10C° plus – schon ziemlich empfindlich reagiere die Mütze schlapp daheim vom Kopf.
Blickte dabei, eher ausversehen als gewollt in den Spiegel, der neben der Garderobe im Eingangsbereich befestigt ist.
Wie ich meinem Antlitz entgegensah, verharrte ich einige langatmige Sekunden völlig stumm vor dem Reflektor.
Was ich da sah gefiel mir – zugegeben – überhaupt nicht!
Vielleicht weil ich schon den gesamten Tag über das ungewohnte Gefühl hatte, ich trage eine unsichtbare Belastung mit mir herum?
 
 
Die Haare standen wild vom Schweiß durchtränkt nach allen Seiten ab. Immer mal wieder ein graues Haar das mir nicht gefallen mochte.
Normalerweise würden mich graue Haare nicht die Bohne kratzen.
Die Augen leblos.  
Das Gesicht verknautscht wie bei einer Comicfigur die gerade kräftig durch den Fleischwolf gedreht wurde. Wahrscheinlich deshalb, weil ich mal wieder im Bus statt zu lesen geschlafen hatte. Dabei wollte ich doch nicht mehr die Augen im Bus oder Zug (oder sonst wo) zuzumachen.
Einen bisschen anderen Lebenswandel was das zu Bettgehen betrifft einschlagen. – Pfeifendeckel!!!

Dazu war mir innerlich kalt zumute. Ich war mürrisch und unzufrieden. Im Kopf Szenarios, das ich ab jetzt alles bleiben lasse. Einfach alles! – Keine Lust, kein bock mehr!!!
Außer auf den Alltag. Weil Rechnungen wollen auch bezahlt werden, selbst wenn der Herr mürrisch ist.

Ich glaub ich habe in meinem Gesamten Leben noch nie so oft innerhalb weniger Minuten „Arschloch“ gedacht. – Im nach hinein vermag ich nicht zu sagen, ob ich die Welt um mich herum, oder und das ist viel wahrscheinlicher mich selbst meinte? – (Vielleicht auch von allem ein bisschen?)

 

Keine Vorstandsarbeit mehr, kein (geliebter) Hobbysport mehr. Somit keine Extra-Aufgaben mehr. Auch einige Leute, die sich eh nie melden einfach streichen. Endlich was gegen diese Geburtstagsflut tun. Geburtstage an denen man teilnimmt, jedoch vom Gastgeber komplett ignoriert wird.
99% meiner Accounts in der Onlinewelt kann ich eh löschen. Was soll ich damit? Manchmal ist vielleicht weniger Internet? Eben doch mehr Internet?
Mein Wochenende gehören Endlich auch wieder mir alleine. - Egoistische Gedanken die in meinem Kopf wie eine zukunftsweisende Melodie klangen. Einfach mal der kompletten Welt zu schreien … „, dass sie mich (mit wenigen Ausnahmen) kräftig am A _ _ _  h lecken kann!


Nur ohne diese Dinge, wäre ich nicht ich!??! – Ich fürchte, wenn ich erstmal anfangen würde nur noch auf der Wohnzimmercouch zu gammeln - was ab und an das Herrlichste auf der gesamten Welt ist – würde ich (vielleicht???) gar nicht mehr von der Couch hochkommen? Ich würde mich wohl zu einer Art menschlichen Garfield entwickeln, der sich nur noch vor dem Fernsehgerät oder Computer mit Nudelgerichten und Pizza vollstopft.

Eine sehr ausführliche heiße Dusche später und mit einigermaßen geordneten Gedanken vorm PC …

Total verunsichert (über sich selbst) wie man sich von einem müden Tag mit hässlichen Denkweisen erschrecken lassen kann.


Da ist der Kopf & das Herz völlig sinnlos schwer, man ist bereit so vieles was einem prägt und liebt glatt für die eigene innere Befriedigung und einige selbstgerechte gedankliche Eingebungen einzutauschen, nur weil einem die Gefühle entglitten sind?

Verwunderlich wie die einfachsten Dinge, wie eine heiße Dusche und etwas Ruhe einem helfen könne sich wieder einzukriegen. Die Sicht auf die Welt und sich Gefühlsmäßig neu zu ordnen.

Zufällig habe ich heute den Song:
Seite an Seite von Christina Stürmer gehört. Darin heißt es, das find ich einen äußerst passenden Abschluss für diesen Blog:

"Es ist nicht immer einfach zu verzeihen
Doch das Größte, dass wir können
Ist Mensch zu sein"!

1 Kommentar 11.12.18 23:27, kommentieren

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