"Muckelig"

Anmerkung:

Ich habe leider nicht jeden Abend tiefschürfende Gedanken im Kopf, wie: „Wie verbessere ich die Welt jeden Tag auf neue“? Oder „Was ist der Sinn des Lebens“? (Wobei das selbstverständlich der weitaus bessere Ansatz wäre).

Dieser Blogg ist meine ureigenste Schublade um Gefühlte Gedanken - ob gesehen, gelesen, gehört, geschehen oder in der Zukunft liegend – abzulegen.
Seien sie noch so albern, traurig, hart, weichgespült, ernst, fröhlich, mit Ängsten, Hoffnungen oder gar beidem verbunden.
Es kann eben sein, dass ich, um es überspitzt auszudrücken, hier 150 Zeilen dazu schreibe: „Wie schön, das Schnitzel am Nachbartisch gebraten war“.
Ich freue mich sehr, wenn jemand sich die Mühe macht meinen Blogg zu lesen, wenn nicht, dann eben nicht.
Mir tut diesem Gedanken ablegen einfach unglaublich, wirklich unglaublich gut. Weil dann rattert mein Kopf nicht auf Hochtouren, ich finde, durch das Gefühlte Gedanken ablegen, so viel leichter in den Tag oder Schlaf.
 
Mein Blog: „Lifeminder – über alles was mich fasziniert und interessiert“ ist für mich – dass jetzt schon eine Weile - extremst wichtig!



Ho, Ho, Ho! Allen einen fröhlichen Nikolaustag!

Na bitte, geht doch! – Ein Chat. Keine 3-Millionen Seiten nebenbei aufgerufen, schon macht das Onlineleben wieder erheblich mehr Spaß.
Ich habe auch heute, dass für mich richtige Maß gefunden.

 

Mir ist noch immer kalt - besonders um die Ohren, trotz Mütze - wenn ich draußen unterwegs bin, doch genieße ich das paradoxerweise besonders, sofern ich dann möglichst bald wieder ins warme komme.
Das Gefühl von draußen ins warme zu treten, jedes Mal von neuem für mich ein äußerst angenehmes Erlebnis. *Seltsam? *
Wie Luft aus einer Gummi-Matratze ist wohl (in diesem Fall!) jede Widerstandskraft über die Jahre aus mir gewichen. Bis ich schließlich zu diesem verfrorenen Eisbären mutiert bin.


Seit ich Zuhause bin, habe ich neben meinem Onlineleben mit dem Abstaublappen und Spray hantiert. Aufgeräumt und gesaugt. Ganz in Ruhe geduscht.
Das Haus ist muckelig warm.
Nicht nur mir, auch meiner Familie geht’s gut. Selbst meine Patentante ist nach ihrer Knieoperation wohlbehalten aus der Rehabilitationsklinik schmerzfrei zurückgekehrt.
Meine Eltern sind irgendwo wichteln mit ihren Alterskameraden.

Ich habe sogar - wenn auch erst kurz vor 22 Uhr - Mal wieder klassisches, lineares TV geschaut. „Wer wird Millionär?“ – Es war einfach eine Wonne.

Ich liebe unaufgeregte Tage.

Außer den Freitagsübungsstunden mit meinen verschiedenen Gruppen steht nicht viel an. Ein bisschen Leid tut es mir, dass ich es nicht zu Onkels Geburtstagsfeier schaffen werde.
Aber ich verlasse die Turnhalle erst gegen 20 Uhr 30.
Dann werde ich mich höchstwahrscheinlich nicht mehr auf den Weg zur Feier machen?!
Wobei ich schon arg Lust verspüre mit meinem Cousin, Cousinen und ihren Familien sich auszutauschen.

 

Ich habe freundlicherweise noch zu meinem Bussibär-Blog von Maccabros - der (meiner Einschätzung nach) einen ebenso großartigen wie sehr lesenswerten Blogg betreibt - einen tollen Kommentar bekommen:

Vielen Dank für deine Worte: „Auch wenn ich ihn nicht kannte, so berührt Deine Erklärung über ihn sehr...“

Das hat mich echt unglaublich gefreut!
Das eine völlig unbekannte Person an meinem Geschreibsel, dazu über den Freund Bussibär, Anteil nimmt. – DANKE!

Ein Herzens-Danke an Alle, die sich die Mühe machen zu kommentieren. Eure Kommentare sind unzweifelhaft die weitaus besseren Blogbeiträge!

1 Kommentar 6.12.19 03:35, kommentieren

„Das alte Online-Problem“

Heute Abend ist wieder das leidige Problem aufgetreten.
Ich komme nicht weg aus der Onlinewelt. Bzw. Habe zu viele Kanäle gleichzeitig offen. Ab 22 Uhr hatte ich dieses Phänomen unter Kontrolle, aber auch erst dann.
Davor war das eine Mittlere Katastrophe.
Ich war überall und nirgends richtig. Dazu spürbar unkonzentriert und teilweise nur Mittelmäßig interessiert, wenn man mich nicht direkt anschrieb.

Ich brauche wirklich wie ein Erstklässler ein Plänchen!
Wann ich was mache? Sonst setze ich mich selbst in die Online-Falle.

Ich schreibe selbst im Blog seit einem Dreivierteljahr immer wieder davon. Aber umgesetzt habe ich bisher wenig bis nichts davon.

Wie ich das jetzt Endgültig regele? – Ich bin selbst gespannt darauf.


Wie könnte das aussehen:

  • Mindestens zwei feste Tage muss ich mich herausnehmen aus der Onlinewelt. Montag? Freitag?

  • Manchmal ist weniger Onlinezeit, mehr brauchbare Onlinzeit!

     

  • Konzentriert! – Nicht 2-3 Seiten offen.
    Eine Webseite (plus Skype) auf die ich mich dann auch wirklich ernsthaft konzentriere.

     

  • Wenn ich das Gefühl habe, ich brauche eine Pause, mache ich einen klaren Cut. – Egal wann, egal wer da ist!?!

     

  • Ich lasse mich von mieser Laune anderer nicht anstecken.
    Lasse zukünftig, negatives Gesabbel, Gesabbel sein.
    Ich höre mir gerne Probleme meiner Onlinefreunde an.
    Besonders wenn ich sie langjährig kenne. Aber ich bin nicht (nur) „Mutter Chatresa“ und nur da, um Gejammer und Gejaule auszuhalten, ich bin auch nicht everybodys Kummerkasten.

     

  • Ich stelle Regeln auf wie der Umgang mit mir zu sein hat. Wer nicht auf sie eingeht, Pech. Gut das es genug Chats und User gibt. Ich muss nicht zwingend jedem sympathisch sein.

  • Fokussieren!

4.12.19 02:13, kommentieren

„Jahresendspurt“

Es ist 4 Uhr morgens ich bin hellwach.
Ich habe jetzt gut und gerne sechs kecke Stunden am Stück geruht.
Eigentlich habe ich noch über zwei Stunden, die ich im Bett verbringen könnte. Aber mich hält es gerade so überhaupt nicht in meiner Ruhestätte.
Wahrscheinlich (nur) deshalb haue ich jetzt Gedanken in diesen noch leerstehenden Blogbeitrag. Mit dem Duschen lass ich mir etwas Zeit und mein Appetit zum Frühstücken ist momentan auch noch nicht vorhanden.

 

Eine Onlinebekannte hat sich echt die Mühe gemacht und mir einen digitalen Adventskalender geschenkt. Ich habe mich hierüber riesig gefreut.
Schade nur, dass ich nicht selbst auf diese schöne Idee kam.
Übrigens ich war etwas erstaunt, denn unsere Bekanntschaft steckt doch noch in den Kinderschuhen und ich frage mich, mit was ich das verdient habe?

Meine Blümchen-Freundin ist bereits vor einigen Tagen Gesund und Munter aus dem fernen Ägypten zurückgekehrt. Gott-sei-dank!
Hat mir mit ihrem ersten kleinen Erlebnisbericht über Krokodilfische, Schildkröten, Haie Flausen und Phantasien in den Kopf gehext.

Ich gehe in den Jahresendspurt!
Noch bis Ende Dezember hat mich der Alltag, Sport und alles was ich so nebenbei treibe fest im Griff.
Dann im letzten Drittel des Dezembers bis einschließlich 5. Januar ist ausschließlich Extreme-Couching angesagt. Ich „quäle“ mich ein wenig durch den Alltag, genieße ausführlich die Feiertage und die Abende gehören bis Anfang Januar auch komplett mir.

Nicht Falschverstehen!
Ich liebe meinen festen Jahresrhythmus mit Alltag, Fotoaufträge, Trainingsprogramme ausarbeiten, meinen Gruppen, Vorstandsarbeit, meinen Freunden und Familie usw. Aber diese Tage der Erholung brauche ich jetzt für mich. Ganz dringend. – Ich frage mich immer, wie Leute das Jahr durchstehen, die wirklich Stress im Leben haben?

Filme schauen. Pizza mampfen, generell ein bisserl was Leckeres kochen und zubereiten. Onlinewelt ohne Termindruck besuchen. Pfefferminztee trinken. Süßes und Gebäck in mich hineinstopfen. Bücher lesen. Podcasts und Hörbücher hören. Stundenlang durch die Wormser Buchhandlungen tigern. Mails schreiben. Ausschlafen.
… vielleicht nur, vielleicht fange ich ja auch mal wieder … wenn auch sicher erst 2020 damit an, ein bisschen für mich zu laufen. Damit meine ich sicher nicht das gemütliche Spazierengehen; das habe ich wahrscheinlich viel zulange getan.


In der Wormser City auf Höhe des Kaufhofes spielten zwei Musikanten groß auf. Ruckzuck hatte sich eine Menschentraube um die Musiker versammelt. Darunter auch urplötzlich mehrere Polizisten. Die, die singenden Unterhalter auch ihren Song zu Ende spielen und singen ließen.
Danach sprachen die Gesetzeshüter einige Minuten mit den Sängern, fragten wohl nach der Genehmigung?
Augenblicklich kamen Zwischenrufe - wie: „Uns gefällts aber“! „Lassen sie die doch singen“! „Na kommt schon“! – Aus der Zuhörerschaft.
Tatsächlich zeigten die Polizisten Herz, weil zehn Minuten später, ich war kurz in ein Geschäft geeilt um Luftballons für einen Trainingsinhalt zu besorgen, wurde immer noch musiziert. – Fand ich Klasse!


Mein Magen knurrt nun doch.
Ich gönne mir jetzt ein ausgiebiges Frühstück.
Pfefferminztee, Toastbrot, Marmelade und Mandarinen, bin gespannt was mein Adventskalender offenbart?


Euch allen - da draußen - einen schönen, friedlichen Dienstagmorgen!

3.12.19 04:42, kommentieren

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