„Medien-Konsumierer“

Sieht man von der ein oder anderen munteren Sportveranstaltung ab, sehe ich seit Monaten kaum noch Fernsehen.

 … und Nein, ich habe diesem wunderbaren Medium TV, das ich weiterhin für eine sensationelle Info- und Unterhaltungsquelle halte, nicht abgeschworen.
Oder behaupte lautstark: „Die senden ja eh nur Dreck“. – Was in meiner unmittelbaren Nähe – gefühlt - viel zu viele tun.

Ich liebe natürlich auch weiterhin Filme & Musik. Auch die Möglichkeiten von Internet u. Printmedien nehme ich gerne wahr.
Das wird wohl auf ewig so bleiben!

Ja, ich konsumiere gerne Medien in ihrer gesamten Vielfalt.; Schande über mich.

Dennoch treibt es mich, mehr denn je zu den Podcasts. Ich Berichte über diese Leidenschaft ja immer wieder – hier – im Blogg.

Ich höre besonders gerne Interviews.
Am liebsten eines nach dem anderen.

Zuerst bin ich mit den Ohren bei Franziska Schreiber (AFD Aussteigerin) zu Gast, dann bei ein Professor Gustav Dobos (Internist und Naturheilkundler), danach bei Paul Maar (Schriftsteller u.a. „Das Sams" )
Ich liebe diese Vielfalt an Informationen. Dabei, die befragten nach und nach zu entdecken ist mir oft ein Fest.
Wobei mich immer wieder das Gefühl beschleicht, man bekommt beim Zuhören viel von der Weltanschauung und der Einstellung des Interviewers mit.

Ich überlege, woher meine Leidenschaft für Interviews rührt?
Wenn ich darüber nachdenke, dann würde ich behaupten, die Sendung: „Gero von Boehm begegnet“ ist dafür (zumindest mit) ausschlaggebend. 
Ich erinnere mich daran, wie ich den Interviews gebannt lauschte. Es mich tief beeindruckte wie Gero von Boehm, durch geschickte Gesprächsführung, seinem Gegenüber, auch die ein oder andere ungewollte Antworten entlockte. Ohne dabei jemals seinen Gast vorzuführen.


Ich hoffe, dass ich mit meinem gemochten Medienkonsum nicht alleine bin?
 
Ja, ich bin trotzdem im realen Leben sehr aktiv und engagiert.
Sowohl in der Vereinswelt wie Privat und hab auch einen Alltag vernünftig auszufüllen. Ich liege also nicht Tag und Nacht vor der Flimmerkiste schaufle mir dabei genüsslich Massenweise Süßwaren, Chips und Cola hinein.

Laut meiner Recherche gab es das regelmäßige TV Programm Seit Dezember 1952. Erst belächelt, dann ein Erfolgshype ohne Gleichen. 1956 konsumierten schon 500 000 Menschen die TV Inhalte.
ß Ein Wahnsinn.
Seitdem gehört wohl auch der Fernseher in deutschen Wohnzimmern (… und andere Räume). "

Ich liebe es, die Welt auf diese banale Weise auszublenden. – Das geht mit Medien, ob TV, Podcast oder anderen Langweilervertreibern wunderbar!

27.10.18 03:58

Letzte Einträge: "Büchertanz um den Eisbecher", „Aktualisierter Wums“, „Böse-Buben-Grübeleien“, „Herrische Bagatellen-Liebe“, „Kommissar Zufall feiert Geburtstag“, „Über Flaschengiraffen & Bücher mit Rattenschwänzen“

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


"Rex-Mama" / Website (4.4.20 08:44)
Ich nutze die Medien auch recht viefältig, ärgere mich im Gegensatz zu dir allerdings oft darüber, wenn ich über eine interessante Überschrift stolpere und dann statt Text ein Filmchen vorfinde.
Ärgern deswegen, weil ich ziemlich ungeduldig bin und gerne das Tempo selbst bestimme.
Einen Text kann ich querlesen, um dann an Stellen, wo es für mic interessant wird, genauer hinzuschauen, was ja bei Podcasts kaum möglich ist, so dass ich sie meist gar nicht erst öffne oder eben entnervt recht schnell wieder verstummen lasse.
Seuuufz, wenn das Wörtchen Ungeduld nicht wäre, aber was will man machen, wenn doch soooo viel anderes Hochinteressantes auf einen wartet?

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