„Von Duschgewohnheiten, Basketball & „Halloschlimm“!

Bei milden Temperaturen und wohltuenden Sonnenschein, der sich seinen Weg – durch die bereits teils kahlen Äste sucht, sitze ich in der kleinen Parkanlage nahe der Fußgängerzone.
Wenn ich keinen Alltag mehr bewältigen müsste, würde ich wohl zufrieden die nächsten Stunden hier verweilen.


Mir fällt es etwas schwer meine Gedanken zu sortieren.
Einen Hauch von Müdigkeit spüre ich in mir.
Dabei sollte ich nach einem tollen Sonntag nur so vor Energie strotzen.


Erst konnte ein von mir betreutes Team Auswärts gewinnen.
Danach war ich mit bekannten in der Fraport Arena in Frankfurt. Wir sahen uns das Basketballbundesligaspiel der Fraport Frankfurt Skyliners vs. Telekom Baskets Bonn begeistert an. Ein unterhaltsames Basketballspielchen, das die Skyliners mit 83:79 für sich entschieden.

Es gibt so viel - vor dem Spiel, währenddessen und danach - zu sehen, dazu diese wunderbare Familienfreundliche Atmosphäre!

In der Halbzeit war Motsi Mabuse (u.a. bekannt aus Let´s Dance) zum Interview zu Gast, die ihre Tanzschule und die Kooperation mit den Skyliners in einem Interview bewarb.
Frau Mabuse wirkt live so viel sympathischer wie im TV.
Außerdem legten die Weltmeister im Freestyle-Dancing eine flotte Gruppensohle aufs Basketballparkett.

Ich bin felsenfest überzeugt, selbst der größte Sportmuffel könnte sich diesem beeindruckenden Live-Erlebnis (zumindest) nicht (völlig) entziehen.

Was man bei so einem Basketballspiel (zumindest in Frankfurt) geboten bekommt, erwähnte ich bereits ausführlicher im letzten Blog.


… einige Tage zuvor …

Durch Zufall ergab es sich – vor einigen Tagen - dass ich einen Halloween-Fotoauftrag ergatterte.
Ich lief mit dem Fotoapparat um den Hals durch die derzeit sehenswerten, bunten Parkanlagen. Ziel war es, einige herbstliche Bilder einzufangen.
Bis mich eine Frau ansprach, ob ich nicht Lust hätte, ihre Halloweenparty zu fotografieren. Erst auf den ungefähr 29ten Blick stellte ich fest, dass ich die Frau oder vielmehr ihren Vater besser kenne. Knapp 2-Minuten später war ich engagiert.

... und ich habe es nicht bereut.

Ich habe so etwas an purem Halloween-Deko-Spaß noch nie erlebt.
Die Auftraggeberin und Familie, sieht man von den Schlafzimmern ab, verwandelten ihr Heim in ein waschechtes Horrorhaus.
Das gesamte Gebäude war im inneren mit Spinnenweben übersät.
Das Wohnzimmer voller seltsamer Viecher. Käfern überall an den Wänden. Da schauten Skelette, Geister und Monster aus jeder offenen Lucke heraus.
In der Badewanne lagen unter Schwarzlicht, Gedärme.
Fledermäuse, die verblüffende echt wirkten, bevölkerten die Küche.
Im Flur fand man neben allerlei weiteren Ekel-Zeug, Totenschädel und ein Regal auf dem Gläser mit dem Inhalt toter Tiere standen.
Draußen brannte vor einer Sitzgruppe - aus aufgestellten Bänken - ein einsames wärmendes Feuer. Vor einer Art Friedhofkulisse. Man hatte etliche Gräber aufgestellt. Dazu ein Käfig in dem ein Stoff-Seehund am Galgen hing.
Der Keller war das Zentrum des Horrorhauses schlechthin.
Dort lag zu einem der bitterböse aufgeschnittene Wolf mit Wackersteinen im Magen in Großmutters Bett.
Auf der anderen Kellerseite, ein Horrorszenario des Märchens Schneewittchen. Auf einem Spiegel stand in Blutroter Schrift: "Spieglein, Spieglein bist du da …". Davor ein Tisch auf den Kerzen brannten. Der Tisch war komplett gedeckt. Teller auf denen Leichenteile herumlagen.
Da hat doch niemand die tapferen 7 Zwerge zubereitet und im Anschluss auf ihren eigenen Tellerchen serviert?
Irgendwo tummelte sich ein Dachs. An einer der Kellerwände hing ein bösester dreinblickender Wildschweinknopf.

Die versammelte Gäste Scharr amüsierte sich herzlichst über die nette Gastgeberin.
Die so gerne in ihrem "Madness-Alice-im-Wunderland-Kostüm" erschreckend wirken mochte. Jedem sah sie in dem blauen Alice-Kleid, und den roten-weißen langen Strümpfen, mit dem braven Gruselmakeup; da sie sowieso ein zierliches Persönchen ist; nicht wirklich erschreckend aus.

Insgesamt bleibt festzuhalten, das war alles andere als „Halloschlimm“. Sondern ein Riesenspaß an Halloween.

… liegt aber vielleicht auch daran, dass ich bereits für das nächste Jahr wieder zum fotografieren gebucht bin.


Hat schon mal jemand die Jackfrucht versucht?
Auch dieser Trend ist wohl an mir vorbeigezogen.
Irgendwie begegnet mir diese Frucht in den letzten Wochen immer wieder. Ob in Artikelform, Bildchen oder in Blogs.
Die Jackfrucht ist die größte Baumfrucht der Erde. Offenbar kann sie bis zu einem Meter hoch und 30kg schwer werden.
Ich finde es verblüffend, dass, das Fruchtfleisch Hähnchenfleisch ähneln soll? Der Geschmack soll Honigartig sein?
Mal sehen, wenn die Jackfrucht bei mir auf dem Speiseplan steht? 


Schade, Verweilzeit um!
Das heißt meinen „Park-Platz“ sofort verlassen, zu einen Riesensatz zurück in den Alltag ansetzen. Nach Erfolgreicher Erledigung aller anstehen Aufgaben, geht’s dann nachhause. Dann etwas den Allgemeinen Interessen nachgehen und letztendlich frisch geduscht die verfassten Gedankengänge in den Blog übertragen.
 
Übrigens, ich finde ja es gibt kaum was schöneres wie eine heiße Dusche.
Die genieße ich täglich aufs Neue. … ja ich weiß, täglich duschen soll nicht das allerbeste für die Haut sein.
Dennoch ist das ein für mich ein unverzichtbares wohlfühlritual.  

6.11.18 03:54

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