Musik-Kuschel-Blog

Vorgestern Nacht bin ich bei der Fernsehsendung
30 Jahre Kuschelrock auf Kabel 1 hängengeblieben.
Aufmerksam darauf hatte mich ein Freund gemacht. Der auch zufällig online war.
Die Sendung lief und wir - der gute Freund und ich - verzettelten uns in Anekdoten und in den gezeigten Interpreten und Songs.

Wir schrieben in einem völlig unerwarteten Buchstabenschwall über mehrere Stunden hin und her und stellten fest, dass man unsere Meinung meist die richtigen Interpreten jedoch oft nicht die richtigen Songs ausgewählt hatte.; Geschmäcker sind nun mal verschieden 😊!

Ich mochte es, wie beschwingt er darüberschrieb, wie er mit seiner besten Freundin - die er bereits kennt seit sie Teenager waren - vor einigen Jahren wegen ihres 30. Geburtstages per Automobil nach Berlin gesaust sind.
Die allerbeste Freundin von ihm hätte eine
Backstreet Boys-Greatest -Hits-Compact Disc in den Auto-CD-Player eingelegt, danach hätte eine noch ausgelassenere Stimme geherrscht wie ohnehin.
Zweieinhalb unvergessliche Stunden nannte er die Fahrt nach Berlin.
Sie wären nur am Singen der
Backstreet-Boys-Hits (in dauerschleife) und am Lachen gewesen.
Vielleicht die lustigste Autofahrt seines bisherigen Lebens?! – Das ganze dank einer Boy Band mit ordentlicher Mucke.  
 
Musik kann laut Forschung und meines erprobten Wissens starke Gefühle in Menschen wecken, offenbar reichen tatsächlich nur wenigste Akkorde aus einem Lied und man beginnt in Erinnerungen zu schwelgen!?!

Spontan fällt mir jetzt leider kein erwähnenswertes Musikerlebnisse ein.
Außer dass ich es liebe mich vor dem Sport oder wenn ich etwas suche mich mit lauter Musik die von simpelsten Texten begleitet wird puschen zu lassen. „Live is life“ und „Legendär“ sind solche einfache gutfühl-nummern.

 … doch ich wette, sobald ich den Blogg beende, just in diesem Moment fallen mir die Erinnerungen, geradezu haufenweise, wie Schuppen aus den Haaren. *zwinker*

Ich war heute Abend relativ müde. Richtiggehend erschlagen.
Was nicht nur daran lag, dass ich (die Nacht zuvor) nicht so ins Bett kam, wie ich mir das vorgenommen hatte, sondern dass ich an diesem Mittwoch nur von einem Termin zum anderen gehetzt bin.
Normalerweise trage ich ja Zuhause fast immer Kopfhörer auf den Ohren und in meinen Lauschern einen Podcast, jedoch selbst damit konnte ich mich nicht anfreunden.

So döste ich leblos an der Tastatur.
Folgte dabei halbherzig im Fernsehen:
Die schönsten Weihnachtshits, die Frau Carmen Nebel vorstellte. … das waren schon teilweise nette Weihnachtshits in einer Mittelmäßigen Spendengala versteckt vom Hocker hats mich leider dennoch nicht gerissen. Weder wie man die spenden einsammelte noch die eigentlich gemochte Weihnachtsmusik.


Ich führe seit einigen Tagen per großartiger Kommunikationsmittel der moderne eine Art schriftliches Kamingespräch mit einer lieben Freundin. Die über zwei-Jahrzehnte älter ist wie ich.
Sie versetzt mich immer für einige Minuten mit ihrer Art in eine gewisse Wohlfühlstimmung.
Wir reden über Wolle und ihre Strickarbeiten, den Alltag und immer ein bisschen übers Mensch sein und was das eigentlich bedeutet? – Ob sie das auch so empfindet, ob ihr das klar ist? … das habe ich bisher noch nicht bei ihr nachgefragt? … werde es aber nachholen. – Außerdem klopft sie mir hart aber herzlich auf die Finger und sagt mir auch ganz unverblümt Dinge ins Gesicht, die mir so niemals aufgefallen wären. „Du erzählst (außer in deinen Blogs) fast nie etwas von dir“!
Das schlimme ist, sie hat (wohl) recht. – Ich hielt mich bisher für jemanden der relativ offen gegenüber seinen Gesprächspartnern (in welcher Form auch immer) ist.  … dabei bin ich wohl genau so ein Geheimniskrämer wie alle anderen auch? Hmmm?
Unsere schriftlichen Wortwechsel per Kommunikationsmittel der Moderne inspirieren mich durchaus das ein oder andere nochmals im neuen Licht zu sehen und zu überdenken?
Vor allem den Spaß den sie am Leben hat trotz Körperlicher Einschränkungen färbt durchaus positiv auf mich ab.
Weil ich ja auch mal ganz gut im Jammern bin ohne das es mir schlechtgeht oder gar etwas wehtut.

Diese „Kamingespräche“ passen zu dieser herbstlichen/winterlichen Jahreszeit buchstäblich wie die Faust aufs Auge.
Sind gemütlich wie man säße mit einem geschätzten Gesprächspartner vor einem lodernden Feuer und unterhält sich. Diese kleinen Alltagsgespräche haben einen freundschaftlichen Kuschelfaktor, weil sie sich um die kleinen scheinbar unwichtigen Dinge im Leben drehen, aber ohne die ein Leben als Mensch kaum lebenswert ist!?!



Ich wünsche Euch Allen einen wunderschönen Nikolaustag!



6.12.18 05:35

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