„Hilfreiches-weihnachtliches-Spießer-Gedankengut“

Ich tippe gerade lieblos auf die Computertastatur ein. Der eingeschaltete Fernseher liefert mir jetzt eine beruhigende wie benötigte Hintergrundgeräuschkulisse.
Da ich mich gerade ziemlich schlecht konzentrieren kann, schalte ich fast im Minutentakt zwischen einer Reportage über „Wilde Überlebenskünstler“ und einem Detektiv-Anime hin und her.
Zwischendurch versuche ich einige brauchbare Zeilen hier in das Word-Dokument zu bannen. Zeilen die einen vollständigen Blog ergeben sollen!
Vor mir auf einem Plastikteller steht einsam ein Stück Käsekuchen, das ich mir gleich zu Gemüte führen werde.; Ich liebe Käsekuchen fast so sehr wie Pudding & Weihnachten!

Einige Tage bleiben mir noch zur freien Verfügung. Bevor ich mich wieder dem Alltag mit all seinen Wichtig- und Belanglosigkeiten stellen muss.
Insgesamt freue ich mich jedoch darauf.
Habe ich doch neben meinen Fixterminen schon 1-2 interessante Fotoaufträge für 2019 fest in der Tasche. Aufträge die durchaus vielsprechend in meinen Ohren klingen.
Neue Geschichten! Neue Menschen!  … und natürlich viele Neue Bilder!
Wobei ich hoffe, mir geht nicht wieder – wie in den vergangenen drei Wochen - bei der Bildbearbeitung die Luft aus.

Ich schreibe mehr private E-Mails wie je zuvor.
Durch meine Online-Communities habe ich mich doch von netten Usern dazu breitschlagen lassen meine private E-Mail-Adresse herauszurücken. – Was vor fünf Monaten eigentlich; bei mir altem Geheimniskrämer; noch undenkbar gewesen wäre.
Mit der einen Person schreibe ich ausschließlich über ihre selbstverfassten Texte. Wie ich sie interpretieren und deute? Was mir einen Riesenspaß macht.        Mit der anderen Person schon seit Ende August über die Rauheit und Sinnlichkeiten des Alltages.
Wobei meine Mailfreunde weitaus mehr lesenswertes zustande bringen wie ich. – Da ich ja ein ehr spießiger Zeitgenosse bin. Der jedoch auch genau diesen 08/15 Spießer-Normalo-Alltag braucht.

 

Vater und ich haben den Weihnachtsbaum besorgt. Ein superbaum, jedoch weiß ich nicht ob 36 Euro für eine Nordfichte ungefähr 1,90m groß, gerechtfertigt sind?  Im letzten Jahr waren es noch Elf Euronen weniger.
;da der Baum uns Freude macht. Wohl schon?!

Ich habe kein sensationelles aber stark gemochte Weihnachtstage 2018 verlebt!
Mit einigen liebenswerten Familiengesprächen, Essen und Spaziergängen
Wie wohl in vielen anderen Haushalten kamen bei uns am Heiligabend Wiener Würstchen und mehrere Sorten Kartoffelsalat auf dem Tisch?
Danach dudelte allseits bekannt Weihnachtsmusik aus der Stereoanlage durch das heimische Wohnzimmer.
Mutter versuchte uns Männer zum Singen zu bewegen.
Da Vater und ich aber derzeit unter starken Erkältungen leiden, musste die weihnachtliche Gesangseinlage in diesem Jahr (leider) ausfallen und auf das nächste Weihnachtsfest verschoben werden.  
Die Bescherung verlief für unsere Verhältnisse unspektakulär.
Dennoch, den Gesichtern zu urteilen, war jeder mit seinen Be- verschenkten Gaben zufrieden.

Da ich momentan – naja zugegeben schon länger – in keiner festen Beziehung stecke, kann ich mich auch aus vollem Herzen Verwandten, Bekannten und insbesondere meinen Eltern ausführlich widmen.

Meine Eltern haben mir, sofern es denn mal wirklich nötig war, immer ausgeholfen.
Jetzt ist „Payback-Time“, so dass ich mich auf meine Weise revanchiere und ihnen, soweit sie das überhaupt zulassen, unter die Arme greife.
Sind sie doch was Feiertage angeht – gerade Mama - ziemlich eigen.

Am Mittwochmorgen gab es sogar einige auffallend muntere Schneeflöckchen zu bewundern. Was Weihnachten 2018 zusätzliche Aufmerksamkeit von meiner Seite einbrachte.
Wann habe ich das letzte Mal an einem Weihnachtstag Schnee(flocken) gesehen? – Gefühlt, ewig nicht!


Über Weihnachten sah ich im Fernsehen den Film: „Family Man – Eine Himmlische Entscheidung“. Der Film machte mir riesigen Spaß. Dieses Hollywood-Movie gehört definitiv in die Kategorie Phantastischer Weihnachtsfilm.
Ich weiß noch, dass ich damals früher als erwartet meine Weihnachtseinkäufe zusammen hatte und dann mir diesen Film im Kino gönnte.

Die Geschichte hatte mich sofort wieder gepackt. Ich war lediglich erschrocken, dass der Film schon siebzehn Jahre auf dem Buckel hat bzw. wie seit jeher die Zeit vergangen ist!

Der Film hat so viel Moral & Herz. Wie Nicolas Cage diesen modernen Scrooge mit Leben erfüllt, sensationell. Natürlich mach Cage bzw. die von ihm verkörperte Filmfigur dank eines ausgeklügelten Drehbuchs auch eine emotionale Läuterung durch. Téa Leoni ist die perfekte Filmpartnerin für ihn. Die als verständnisvolle, liebende Gattin vollkommen überzeugt, ohne dabei je dümmlich, unterlegen oder nur als Eye Candy zu fungieren.

Ich glaube, die größte Stärke des Films liegt aber darin, dass der Film nie in ausufernden Kitsch, wiederholende Elemente, Rührseligkeit und stets eine Ausgewogenheit an Charakterentwicklung und Humor fühlbar vorhanden ist.
Das man aus dem Filmende sich „drei-Milliarden“ eigene Szenarios zusammenspinnen kann ist hier auch alles andere als ein Nachteil.  
 

 

Es gibt für mich nichts wertvolleres wie aufrichtiges Lachen, ein gutes Gefühl in mir zu tragen und gemeinsam Zeit mit Menschen die ich mag zu verbringen! - Vielleicht, erinnere ich mich daran in weniger entspannten Zeiten? Das wäre zumindest ab und an ausgesprochen hilfreich!

27.12.18 08:19

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Diana (30.12.18 15:31)
Hallo,
ich wünsche Dir ein zufriedenes 2019 und viel Erfolg bei allem was Du machst.
Deine Texte gefallen mir, spiegeln doch einfach das Leben und die Gefühle wieder.
Ich lese Deine Texte gerne.
Viele Grüße
Diana

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