„Die unglaubliche Einfachheit der desaströsen Zeiteinteilung“

Die letzten zwei Wochen standen im Zeichen der Fastnacht!

Die Fastnacht hatte mich mit Haut & Haaren“ eingenommen.
Selbst jetzt – fast eine Woche nach Aschermittwoch - schaue ich verzückt auf diese Kampagne zurück.      
Weniger auf die Tradition und Gebräuche.
Viel mehr auf die Menschen!
Neue Gesichter.  … und vor allem fast vergessene! Die, die Fastnacht (zumindest) wieder (kurzzeitig) in mein Leben zurückbrachten.

Ich habe die verschiedensten Fastnachtsveranstaltungen begleitet. Sitzungen, Kinderfastnacht, Partys, Mehrere Umzüge, Altweiberfastnacht.
Nicht nur für „meinen“ Carneval Club. Der Verein für den ich ganzjährig in „Sachen Fastnacht“ mit dem Fotoapparat unterwegs bin.
Auch Privat besuchte ich den ein oder anderen Umzug.
Sind doch die rollenden Wägen und bunten Fußgruppen über die Jahre eine echte Leidenschaft von mir geworden.
Aber wahrscheinlich ist es viel mehr die Unbekümmertheit und Fröhlichkeit der Menschen, ob Teilnehmer oder Besucher, die mich alle Alltagssorgen vergessen lassen? - Selbst die größten Muffel – das habe ich schon des Öfteren persönlich festgestellt – können sich meist dieser Menschelnden Magie nicht entziehen.

Zusammengefasst: Ich habe eine tolle Fastnacht verlebt für die ich extreme dankbar bin!


Während ich diese Blog-Zeilen schreibe, schaufele ich mir fröhlich Nougat Schokolade in den Mund. Dazu höre ich eine Podcast-Folge des: Kastenfisch. Ich genieße es – hierfür - Zeit zu haben.
Zeit ist ein sehr gutes Stichwort!
Die ist in den letzten drei Wochen - einfach nur so - an mir vorbeigerast.
Auch tue ich mir (derzeit) verdammt schwer allen meinen Pflichten & Hobbys so nachzukommen wie ich mir das vorstelle.
Ich möchte so gerne in meinen Stammchats regelmäßiger Zeit verbringen. Oder meiner lieben E-Mail & Skype Freunden (noch) viel mehr schreiben. In der Community stöbern.
Mich mehr für den Sport in meiner Heimat einsetzen. Eigentlich müsste es heißen, dagegen – dass die Sporthallen andauernd geschlossen sind.
Es bleibt alles liegen!
Zuhause ein Buch oder eine Zeitschrift lesen, derzeit eine Katastrophe. Ich packe es einfach nicht.
Gut, dass ich – nach wie vor – in den arbeitsreichen Alltag mit dem Bus fahre. Weil diese ca. 2x 45 Minuten habe ich - dann doch - für das Lesen zur freien Verfügung.
Ansonsten. Habe ich ein derzeit ein desaströses Zeitmanagement.
Das liegt nicht nur daran, dass ich weiterhin mir schwer tue ins Bett zu finden!
Gerne lege ich auch mal ein mehrstündiges Nickerchen auf meiner Tastatur ein; Das einzige positive daran, ist die ungeplante "WERT"-Steigerung auf der Stirn.
Bis ich mich ausgelaugt und müde ins Bett schleife.
Zuhause liegen dutzende von ungeschauten DVDs. Wenn ich nicht ab und an Sport im TV mit Vater verfolgen würde, wüsste ich wahrscheinlich gar nicht - wenn ich das letzte Mal - die Flimmerkiste mit Genuss eingeschaltet habe?

Bin ich überfordert?!
Ich habe jetzt über ein Jahr mit dem Badminton ausgesetzt - genau aus dem Grund – dass der Terminkalender so voll war.
Hat sich etwas verbessert?
Zumindest war es deutlich entspannter.
Obwohl mir die Rennerei nach dem Federbällchen - nach wie vor - ganz schön fehlt.


Apropos Zeit & nette Menschen …
Gerade gestern wurde ich von der Mutter einer unserer Dorfmajestäten mit nach Hause genommen. Diese stand bereits wegen aller möglichen Anlässe bei mir mit ihren - Amtskolleginnen - vor der Kamera.
Diese traf mich im untersten Stockwerk des Warenhauses
Kaufhof an.
Fragte mich direkt, ob sie mir nichts Gutes tun könne? Mich mit ins Heimatdorf nehmen solle? – Ich war natürlich dankbar, nahm das Angebot ohne große Gewissensbisse an, war ich doch so um einiges früher daheim.  Am meisten mochte ich jedoch, wie fröhlich, mir die sichtlich stolze Mutter von ihrem Familienleben und Alltag erzählte.
Das war wie ein Live-Podcast.
Ich hatte auch Freude daran, sie noch kurz zum Einkaufen zu begleiten. Kommentierte sie doch jeden Artikel - den sie in den Einkaufswagen legte - mit einer Ausführlichkeit, Freude und Herzlichkeit, dass es eine Wonne war. „Die Pasta mit Käse nehme ich für meinen Mann mit, der freut sich darüber. So bei den Tampons für meine Tochter muss ich aufpassen, dass ich die richtigen erwische, sonst muss ich später nochmal los.“
Wie sie über die anstehende Dämmung ihres Eigenheimes, Osterfeste, Tagesgeschehen sprach war super-unterhaltsam. Die Frau kann echt reden.
Ich bedauerte, dass die Fahrt nur 20 Minuten lang war.
Ich hätte ihr gerne weiterzugehört.
Sie hätte sich sicherlich einen etwas lebendigeren Beifahrer gewünscht. Leider bin ich nach wie vor keiner, der sich besonders gut auf die große Kunst des Smalltalks versteht.  


Sich Zeit nehmen, genießen, zuhören – wie kann etwas so unglaublich Einfaches so schwer sein?!?
 

12.3.19 03:26

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