Über: "Kung Fu & Halbjahrespläne"

Eigentlich wollte ich jetzt gar keinen Blogg schreiben. Sondern in Ruhe meine zahlreichen Fastnachtsbilder weiterbearbeiten. Dazu zuckerfreies Cola und einen Podcast auf den Ohren genießen.
Deshalb habe nach einem unbekannten Filmpodcast geforscht, da ich die aktuellen Podcast-Folgen, meiner Lieblinge, bereits angehört hatte.
Nach kurzer Suche fand ich einen Podcast, der sich ausgerechnet den Kung-Fu Klassiker: „Die 36 Kammer der Shaolin“ widmete.

Ich hatte vergessen, wie gerne ich besonders früher – in meinen Teenagerjahren - diese sogenannten „Eastern“ ansah.  
Wie ich den Filmtitel las: „Die 36 Kammern der Shaolin“, wurden viele Erinnerungen in meinem Hirn freigesetzt.

Wie toll es früher war, meist nachts auf dem ZDF, diesen Martial Arts Filmen gezielt entgegenzufiebern. Wie man es verfluchte, wenn der Film viel später anfing, wie in der Programmzeitschrift angekündigt wurde.


Es gab eine Zeit, bis ca. 1990, da konnten wir doch tatsächlich nur 3 bzw. 4 Fernsehprogramme empfangen. An die Privatsender war bis dahin in unserer Familie nicht zu denken.
Das war früher eine total bunte, gemochte Welt! Von der heutzutage aber kaum etwas  übriggeblieben ist.


Nein, viele dieser Kung Fu Filme waren wirklich keine Meisterwerke.
Ich hatte aber trotzdem meinem Spaß daran.
Obwohl es oft dieselbe Story war, hatte ich die Handlung nie satt.
Der Protagonist wurde schikaniert oder einer seiner Freunde verletzt oder getötet, manchmal sogar beides. Er findet „einen Meister“ der nimmt sich dem (noch) Mobbingopfer an, bildet ihn vortrefflich aus, es kommt zum unvermeidlichen Showdown, der Protagonist gewinnt. Steigt danach selbst zum Meister auf oder bekommt doch noch seine Angebetete.

Meist, das gefiel mir ausgesprochen gut, ging es nicht nur um Blinde Rache! Sondern vielmehr um Ehre, die Hauptfigur lernte ihre Kampfkünste gezielt einzusetzen. Oft kommt der „Bad Guy“ - aufgrund des guten Herzens und edlen Charakters der Hauptfigur - sogar mit dem Leben davon.


Ich selbst hatte mit Kampfsport und insbesondere mit Kung Fu, Judo, Karate oder ähnlichen nie viel zu tun.
Auch nach Ansicht der Filme, lief ich nicht durch die Schule und Straßen und versuchte andere mit gesehenen Techniken zuzusetzen.

Ich erinnere mich an Eastern wie:
Der Mann mit der fliegenden Guillotine, Drunken Master, 18 Bronzekämpfer, Duell der Giganten, kleiner lass die Fetzen fliegen, Der Mann mit der Todespranke, der Mann mit der Todeskralle, Todeskralle schlägt wieder zu, Todesgrüße aus Shanghai, die Tochter des Meisters, Ghost-Story I-III, der Gelbe Taifun, das Geheimnis der grünen Hornisse, sie nannten ihn Knochenbrecher; Ein Wahnsinn was einem einfällt, wenn man beginnt nachzudenken.  

 

Wie ich wohl diese Filme heutzutage wahrnehmen würde?
Ich bin sicher, der ein oder andere dieser Martial Arts Filme würde mir auch heute noch Freude bereiten. Sicher nicht nur aus Nostalgie, sondern aus Leidenschaft zum Film und zum unterschätzten Genre.




Die Basketballsaison 2018/2019 geht langsam zu Ende.
Noch ein langes Spielwochenende mit meiner Mannschaft, dann gehören zumindest bis Mitte September 2019, die Samstage und Sonntage – Ausnahmen bestätigen die Regel - wieder vollständig mir.
Bekanntlich ist ja nach der Saison vor der Saison.
Aber wir, Team, ich, Eltern, Freunde des Basketballsports lechzen alle danach; waren wir mit wenigen Ausnahmen von September 2018 – März 2019 fast jedes Wochenende 1- bis 2mal unterwegs.

In dem kommenden halben Jahr gibt’s viel zu tun!
Habe ich doch das ein oder andere Speckröllchen entdeckt, das eigentlich nicht zu mir gehört. – Das ich viel zu lange stillschweigend akzeptiert und mit mir herumgeschleppt habe.
Jedoch mit der Rückkehr zu ausreichend Schlaf und vor allem zu Regelmäßigen Sport bilden die sich flugs zurück!?!

Ich möchte das halbe Jahr nutzen um mich menschlich, wie im Bereich schreiben und Fotografie weiter fortzubilden. Ob das klappt?
Auch meine Leseleidenschaft möchte ich wieder ganzjährig und zielstrebig ausleben (nicht nur im Bus).
Der Internetfreie Tag, den ich vor einigen Monaten vollmundig ankündigte, habe ich bisher ebenso wenig in mein Leben integriert.


Auch für meine fast allabendliche Flucht in die Onlinewelt gibt’s Pläne.
Ich führe teilweise sehr lustige Community-Chats, wie auch Einzelgespräche. Wobei ich immer wieder zu meinem Entsetzen feststelle, das ich andere Online-Charaktere spannender finde, wie diese vermutlich mich?!
Anders kann ich mir nicht erklären, warum zu 99% diese Chats, sieht man von dem ein oder anderen fröhlichen „Regenbogen oder Blümchen“ am Horizont ab, diese sich zu oft in reine Fragen & Antwortspielchen verlieren.
Was ja nicht allzu schlimm ist, wenn ich nicht gerade immer die Moderation (Fragensteller) hierbei übernehmen würde.
Ich hoffe sehr, dass ich nicht so einschüchternd und unsympathisch wirke/bin, dass man sich nicht an mich herantraut?



Herzliche Glückwünsche sende ich nach Entenhausen!
Donald Duck´s Superhelden Ego, PHANTOMIAS wird 2019, 50 Jahre alt.
  

18.3.19 04:52

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