"Schwamm drüber"

Der Begriff vergeben spielt heutzutage offenbar nur noch eine untergeordnete Rolle?
Alles wird Künstlich hochgespielt. Damit meine ich natürlich keine Straftaten. Sondern unfeine Aussagen, die bestimmt nicht richtig waren, jedoch hetzerisch nach oben stilisiert werden. Dann wird sofort eine fiese Hetzjagd eröffnet. Mittlerweile nicht nur in den Medien, Onlinewelt oder beim Gemeinen Fußvolk wie mir.

Selbst wenn man in Amt und Würden steht. Man eigentlich wissen müsste, wenn man bei einer vorbereiteten Rede absoluten Müll absondert.
Wäre es vielleicht mal ein Zeichen der Menschlichkeit zu sagen: „Schwamm drüber“?!
Zum Beispiel der Aufsichtsratschef von Schalke 04 Tönnies.
Eine Person die wirkliche Grütze labberte. Jedoch Gestand Clemens Tönnies auch - ob auf Drängen von Beratern oder Freiwillig - seine Schuld ein.
Ich nahm ihm seine Entschuldigung voll ab. Das klang aufrichtig.
Ob man sein verbales vergehen härter hätte ahnden müssen, darüber lässt sich streiten?  Aber ihm wegen einigen miesen Sätzen – zumal er Reue gezeigt hat - ein Lebenswerk einzureißen?
 

Überall wird davon gesprochen, man soll ein guter Christ sein.
Menschlichkeit wäre das wertvollste Gut überhaupt?  Bla bla bla.
Wie viel Christlichkeit erlebt man, online, in den Medien, im realen Leben?

Ich darf nicht mal daran denken, wenn bei jeder dummen Bemerkung die ich über die Jahre getätigt habe, ich jedes Mal einen Tritt in den Allerwertesten kassiert hätte? Ob verbal oder aktiv spielt keine ausschlaggebende Rolle.
Wo ich wohl wäre, wenn mir - bei jeder Gelegenheit - zurückliegenden unsinnige Bemerkungen vorgehalten worden wären?

Es heißt doch Vergebung der Sünden?

Mal sehen, ob ich das nächste Mal auch Taten folgen lassen kann?
Zu Menschen in meinem Leben fähig bin, wenn sie etwas wirklich Saudummes angestellt haben, leichter zu sagen: „Schwamm drüber“? – Weil leicht fällt mir das garantiert auch nicht.


19.8.19 04:12

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