"Daneben"

Was mach ich nur?
Ich sitze vor meinem Schreibtisch im Sessel, lasse jetzt 4 Uhr 13 meine Gedanken auf einem Worddokument heraus. Vielleicht somit später auch auf meinem Blogportal?
Weil ich genau weiß, nachdem Blogschreiben finde ich auch problemlos den Weg in Bett. Leider habe ich diese Gedanken selten zu einer vernünftigen Zeit.
Der Abend ist schnell erzählt. Beim Podcast hören stellte ich Fotoaufträge fertig, danach las ich eine ganze Weile.
Kehrte an den PC zurück.
Ich hätte genug zu tun. Fühlte mich aber innerlich zu leer für weitere Bildbearbeitung. Wie heißt es so schön, es fällt schwer zu schlafen, wenn die Seele müd ist.
Stattdessen befasste ich mich mit der Frage, was ist ein Podcatcher? – Bei den vielen Podcasts die ich mag, wäre das vielleicht eine Praktische Angelegenheit, eine Sammelstelle mit Alarmfunktion - wenn ein neuer Podcast veröffentlich wird – zu haben, um nicht mehr sinnlose Minuten mit aufrufen der einzelnen Seiten auf denen die Podcasts gelagert sind zu verschwenden?
Zu meiner Verwunderung schaffte ich es mit untypisch wenig Aufwand den Podcatcher zu installieren und die Podcasts, die meine Ohren erfreuen, dort einzusammeln.

Ich verspüre keinen Bock mich in den Alltag zu werfen.
Am liebsten würde ich einfach herummümmeln. Ich fühle mich elend. Ich weiß, dass dies eine harte Wochenmitte für mich wird, die wahrscheinlich nur mal wieder mit ausreichen Energiedrinks bewältigt werden kann?
Es ist unfassbar, dass ich mir von dem Zeug überhaupt was reinschütte.

Ich fühle mich über Tage stark. Hilfsbereit. Kopf & Herz bilden eine Einheit. – Will fast immer für andere da sein. Bis auf die eins zwei Ausnahmen die mir mittlerweile meinen verlängerten Rücken herunterrutschen können.        
Nachts versuche ich derzeit mit mir klarzukommen. Hinterfrage alles?
Leben, Menschen, Sachen, Hobbies, Aufenthaltsorte, Aufträge.

Selbst wie ich agiere in der Onlinewelt.
Bin ich zu offen? – Ich bin neugierig auf Personen? Stelle Fragen – manchmal ja gehen sie über das „Wie geht’s´ wie stehts hinaus? – Ich denke immer, wenn man eine Frage nicht beantworten möchte, wird man das nicht tun.
Eine Annahme die wohl falsch ist?
Ich kann mich mit einer Blümchenhaften Ausnahme und meinem „Onlinebro. Stat1“ nicht daran erinnern, dass es jemand gibt, der sich nur annähernd traut mir eine Frage zu stellen, die etwas tiefer geht, wie Bla Bla Bla.
Vielleicht verhalte ich mich wirklich daneben? … und Online noch mehr wie real heißt es, Kontakt ja, aber eher (ausnahmslos) oberflächlicher Natur?
Was nicht heißen soll, dass nicht das ein oder andere geführte Themengespräch exzellent ist und mir fast absurden Spaß macht.
Nach wie vor ist Telefonieren -wenn es sich nicht um Verein oder Aufträge handelt -der blanke Horror für mich. … und angeboten, das will ich nicht unterschlagen, wurde es mir wahrlich oft genug.
Statt zu telefonieren schreibe ich lieber Mails. Da bin ich im Rhythmus. Nicht drei Gedanken und achtundvierzig Sätze weiter im Kopf, wie am Telefon.
Ich glaub ich bin oftmals nachts ein total verkopfter Mensch und nicht immer der, der ich sein möchte und könnte/müsste?!

Wann habe ich zuletzt versucht die Welt nicht zu verstehen, sondern zu entdecken? – Ich glaube, das konnte ich Mal richtig gut oder zumindest viel besser wie im nächtlichen/morgendlichen Grübelnden jetzt?  


 


21.8.19 07:01

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