„Werde ich alt?“ oder „ Einmal mehr zu spät in Körbchen“

Sonntag, 17. November 2019:

Werde ich alt?
Nach diesem Wochenende würde ich diese Frage mit einem deutlichen „Ja“ beantworten.

Freitags kam ich erst 20 Uhr 15 aus der Sporthalle.
Der Samstag und Sonntag waren mit Fotoaufträge gespickt.
Samstags habe ich die Eröffnung einer Fastnachtskampagne fotografiert und Sonntag war ich mit der Kamera auf einem Konzert unterwegs, um Bilder einzufangen.
Zuvor war ich noch mit einer der Mannschaften die ich Betreue auf einem Saisonspiel.

Samstagnacht fühlte ich mich nach dem Auftrag schon etwas down.
Heute fühle ich mich ein bisschen wie ein geprügelter Hund.
Auch während des Fotografierens dachte ich 1 – 2 Mal flüchtig darüber nach, wie schön es wäre, frisch geduscht im Wohnzimmer zu sitzen und Fußball zu schauen? Oder sonst einer eher stillen Beschäftigung nachzugehen!
Dabei habe ich den Auftrag und besonders die zahlreichen Menschen an beiden Tagen echt genossen.

Montag, 18. November 2019:

Ich bin mir sicher, ich habe noch nie so wunderbar im Bus geschlafen wie heute auf der Hin- und Rückfahrt in den Alltag. Denn zusätzlichen Schlaf brauchte ich dringend.
Gestern Nacht fand ich nämlich nach vielen guten Wochen wieder erst spät ins Bett. Mir fehlte stundenlang selbst die Energie „ins Körbchen“ zu fallen.
Was ich stattdessen gemacht habe?
Mich ausgelaugt fühlen. Die Heizung voll aufgedreht und mit einem Podcast auf den Ohren und in einem meiner beiden Stammchats berieseln lassen.

Insgesamt fühle ich mich aber weitaus besser wie gestern. Nicht mehr wie ein geprügelter Hund, höchstens noch wie eine getretene Katze. – Fortschritt.


Vom Wochenbeginn ist schnell berichtet.
Alltag und Training standen neben meiner Busschläfchen im Vordergrund. Eltern sehen „Bauer sucht Frau“ und ich ziehe mir ausnahmsweise einen Podcast rein.
Ich habe mich selbst bei meinen Eltern eingeladen. Da ich dort normalerweise weitaus früher den „Aus-Knopf“ für alle Medien und insbesondere für meinem Kopf finde.

Wir freuen uns morgen auf herzlichen Familienbesuch vom Bodensee. Mutters Cousine und Ehemann hatten sich bereits vor einigen Tagen angekündigt. Ich mag die Beiden sehr gerne. Dieser gemütliche, anheimelnde Dialekt hat es mir schwerstens angetan. Insbesondere jedoch was sie Menschlich ausstrahlen.

18.11.19 23:27

Letzte Einträge: „Ein Stückchen Einfluss auf mein Leben“, „Von heißer Schokolade & Hoch- und Wohlgefühlen“, "Nie mehr Bussibär" oder Erinnerungen an einen lieben Chatfreund", "Erzähl mal was", "Ne Chatwelt, die mir nicht gefällt"!

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