„Über weihnachtlichen Pfefferminztee & Dinge, die man (ab)ändern könnte“

Ich genieße gerade eine Kanne selbstgemachten Pfefferminztee.
Diese Wärme, die sich in mir sofort breitmacht, sagenhaft.
Das Gefühl, der heißen Tasse in der Hand – schön!
Wärme, Gefühl und Geruch eine verführerische einschmeichelnde Einladung an sämtliche Sinne.
Für mich ist Pfefferminztee ein Zeichen, der Herbst/Wintersaison, Gemütlichkeit, sanfte Gedanken, Erinnerungen werden freigesetzt.
In einem Satz zusammengefasst: Pfefferminztee verbinde ich mit keinerlei Negativen Eigenschaften. Ich überlege von wie vielen anderen Dingen ich das noch behaupten kann? – Zumindest spontan will mir kein anderes einfallen.

In einer Pause vom Alltag wanderte ich gutgelaunt durch die Kälte.

„Kälte“ in dicken Anführungszeichen.
Wie im letzten Jahr bin ich so ein richtiges „In der warmen Stube sitzen Weichei“.
Ohne Mütze würde ich mich wahrscheinlich gar nicht länger nach draußen wagen? Warme Ohren sind etwas verdammt Wunderbares.  

… und an den Ständen des geöffneten Wormser Weihnachtsmarkts vorbei.
Ich vernahm erste Weihnachtssongs, so ein überragendes Weihnachtsgefühl wollte sie jedoch noch nicht recht einstellen. Den Weihnachtssongs konnte ich auch noch nicht wirklich etwas abgewinnen. Es klang, mehr wie Gedudel wie himmlisch und christlich in meinen Ohren. Ich hoffe, jedoch das relativ bald die weihnachtliche Euphorie von mir Besitz ergreift und ich „
Mary's boy child
“ und deutsche Christmas-Liedchen vor mich Hin summe.
Meine Augen hingegen, erfreuten sich sehr am veränderten Stadtbild mit den aufgebauten kleinen Verkaufsbuden und Fressständchen.

Nicht nur das Stadtbild hat sich durch den Weihnachtsmarkt leicht abgeändert. Meine Gedankenwelt ist auch eine andere wie noch vor einigen Wochen.


Dinge, die ich gerne sofort ändern würde (nicht unbedingt in dieser Reihenfolge):

  1. Voreingenommenheit gegenüber allem Raucher einstellen. Und nein, nicht alle sind doof und manche wissen sogar, dass sie dem Tod die Straße teeren.  

  2. Regelmäßig früher ins Bett, ich war auf so einen schönen Weg!

  3. Freunde aussortieren, die keine sind – ja, 2x im Jahr „Hallo“ sagen ist nun einmal keine Freundschaft, und labbrige Geburtstags- und Weihnachtsgrüße braucht auch niemand. Wie sehr ich dazu fähig bin?

  4. Das Zimmer – wenn ich im Haus der Eltern nächtige - auf Vordermann bringen. Ich bin keine 17 mehr, dementsprechend sollte es wohl selbst da nicht mehr so aussehen.

  5. Ein gesünderes Maß für mein Onlineleben entwickeln. Da mit weniger Onlinezeit, Freundschaften weiter auszubauen!?!

  6. Bevor ich kluge Ratschläge erteile, bei mir selbst Mal anfangen! 😊

  7. Es gibt Alltags, es gibt Hobbys´ … wie wäre es denn Mal wieder mit einem Privatleben`?

  8. Endlich damit Anfangen diese Dinge umzusetzen!

  9. Viel mehr Sport machen

  10. Haufenweise gemütliche Abende verbringen

  11.  Deutlich mehr Träumen, Lachen, Lieben & Helfen! (Wie immer man das auch interpretieren möchte)

  12.  Mehr Pfefferminztee trinken!!

21.11.19 02:51

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