„Vom Rest des Weihnachtsfests“

Eigentlich mochte ich gestern direkt noch einige Zeilen zum Thema Weihnachten 2019 loswerden.
Das hat zu meinem Bedauern nicht geklappt.
Nun liegen die Feiertage für dieses ausklingende Jahr hinter Uns.
Ich würde dieses Fest irgendwo im gesicherten Mittelfeld einordnen!
Ein gutes Fest von Gemütlichkeit geprägt.
 Aber eben nichts, so befürchte ich, ein Weihnachtsfest, das in 20 Jahren noch wahnsinnige Emotionen in mir auslösen wird?

Um 8 Uhr 30 klingelte der Wecker.
Es fiel mir nicht leicht, meinen Körper aus dem warmen Bett, erst ins Bad und dann unter die Dusche zu schleppen. Schließlich jedoch ist Weihnachten, da ist die Opferbereitschaft – bekanntlich ungleich größer.
Außerdem freute ich mich auf die Leute, die zum Frühstückbrunch mitsollten. Das es letztendlich bei B. und mir blieb, ist einer unglücklich ausgebrochenen Krankheitslawine geschuldet.

Hochentspannt wie plaudernd, saßen ich mit B. im Wormser Times Café.
Labte mich, pünktlich um 10 Uhr an einem großartigen Buffett. Der Unterschied zwischen normalen Buffett und Weihnachtsbuffet erschloss sich mir nicht. Der Unterschied war sicher nicht, der kleine Schokoladenweihnachtsmann, den man auf den reservierten Plätzen für die Gäste parat gelegt hatte?
Auch die Atmosphäre war sehr ansprechend.
Ein großes Lob an die Bedienungen, die man teilweise mit irgendwelchen Extrawünschen ganz schön ins Schwitzen brachte, jedoch immer extremst höfflich blieben.
Einige kurzentschlossene wurde aufgrund ausgebuchter Reservierungen wieder sanft vor die Tür beordert. Mussten sich eine andere Brunch-Gelegenheit suchen.

 

Den Mittag über saß ich bei Eltern auf der Couch. Zusammen schauten wir den Klassiker die Feuerzangenbowle an.
Ein Filmklassiker, der bis heute unglaublich Spaß macht.
Der auch bis heute wahnsinnig gut bei mir funktioniert. Sowohl von der Machart, Humor und der Geschichte, die durchaus mit ihrer leichten Verträumtheit, der speziellen Auflösung zum Schluss des Filmes, weiß zu begeistern.

Ich habe bis weit in den Mittag hinein geschlafen.
Außer einem Familienessen, bei dem wir die Reste des Weihnachtsbraten und Co. Zusammen vernichten werden, steht heute nicht mehr viel an.


Ich genieße es sehr, so überhaupt nicht unter Spannung zu stehen.
Weder vom Kopf noch Körperlich.
Gefühlt, schaufele ich derzeit nur Essen in mich, schaue Filme, höre Podcasts und genieße alle angenehmen Freiheiten. – Himmlisch!

Im Hinterkopf sehe ich mich 2020 wieder beim Badminton und zuvor auch wieder Regelmäßig über die Fahrradwege traben, zwecks nicht nur meine Gruppen, sondern auch mal wieder mich selbst zu bewegen.

27.12.19 17:07

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