„Dschungelmüde“

Die ersten zehn Tage des Jahres 2020 liegen nun auch hinter mir.
Krankheit, Rückkehr zu meinen Gruppen, Montag war ich im Alltag unterwegs. – Durchaus Abwechslungsreiches Jahr bisher!
Wenn auch sehr durchwachsen.
 

Auch in meiner Verwandtschaft gibt’s weniger Charmante Verwandte.
Wie gerne würde ich heute zur Gästeschar zweier sehr lieben Menschen gehören, kann es aber nicht, denn der Familienfrieden muss unter allen Umständen gewahrt werden.
 
Seit einigen Jahren dreht diese Person „Uns“ gegenüber komplett am Rad.
Genauer, seit ihrer Hochzeit, nach der sie unvermutet meine Eltern (und weitere Angehörige) wissen ließ, zukünftig nehme sie keine Geschenke mehr von diesen an, bitte um jede Kontaktaufnahme zu ihr.
Ich nehme es ihr bis heute übel, wie Oma noch bei uns lebte, dass sie die Großmutter, weil sie mit uns zu den Feiern kam, stets wie eine Fremde behandelte. – Wohlgemerkt, nur dann, wenn sie mit „Uns“ kam.

Mich trifft diese Familieninterne Reiberei, längst nicht so, wie meine Eltern. Die diese Person wie ein eigenes Kind geliebt, umsorgt und beschenkt haben.
Ich bin gefühlsmäßig darüber hinweg.
Ich poche seit Jahren auf eine offene Aussprache, aber das wird abgelehnt. Irgendwie mag ich nun auch nicht mehr.
 
Vor einigen Wochen, ich war leider verhindert, kam man zumindest mit dem Ehemann der Verwandten bei einer Familienfeier unverhofft in Kontakt.
Man wäre mit ihm gut ausgekommen. Dieser hätte sich alles andere als Feindlich gegenüber meinen Liebsten gezeigt.
Umso weniger verstehe ich den unsäglichen Familientwist-

Es heißt, die uncharmante Verwandte wäre aus Gesundheitlichen nicht in der Lage gewesen Teilzunehmen. – Trotzdem gute Besserung.

 
Ich wünsche ihr, dass sie zumindest mit den Eltern ins reine kommt.
Denn die haben solche unnötigen Auseinandersetzungen nicht verdient. Sie, wie auch ihre Familie würden mit Sicherheit am stärksten davon profitieren!?!
Ihnen liegt - im Gegensatz zu mir – noch immer eine Menge an ihr!
Meine Eltern sind wirklich die allerletzten, die ihr nicht vergeben würden!
Mich müsste wohl erstmal Jemand am Kragen packen und mich ordentlich durchschütteln, das ich dazu bereit wäre.


Am Abend sah ich die Auftaktfolge von „Ich bin Star – holt mich hier raus!
Nachdem ich die Woche meist kränkelnd im Bett verbrachte hatte, war ich nach mehreren Stunden vor meinen Gruppen zu nichts mehr Vernünftiges zu gebrauchen.

Ja, ich habe die erste Folge „Des Dschungelcamps“ in diesem Jahr gemocht.
Mehr wie die Hälfte der mitwirkenden Dschungelcamper sind mir allerdings völlig unbekannt. Ich konnte noch keinen wirklichen Sympathisanten ausmachen. Ich habe gemerkt, dass mir die große Aufmerksamkeit fehlte, ich habe mehr mit einer Freundin geschrieben, wie dem TV-Format zu folgen.
Dennoch war es nicht schlecht, aber vielleicht bin ich auch nach 14 Staffeln einfach etwas Dschungelmüde?!

11.1.20 05:47

Letzte Einträge: „ … weiterhin viel über Korona“, "Scheiß-Virus", „Austausch“, "Freundschaften über das Smartphone", „Aufmerksamkeit“

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)

Die Datenschuterklärung und die AGB habe ich gelesen, verstanden und akzeptiere sie. (Pflicht Angabe)


 Smileys einfügen
Werbung