„Ich bin (eigentlich) nicht wie dieser Märzmittwoch“

Ich hatte keinerlei Lust auf den Alltag. So ganz und gar nicht.
Meine Motivation war schon vor dem Verlassen des Hauses kaum vorhanden
Geradezu Roboterhaft ging ich meinen Aufgaben nach.
Ich dachte nur an Zuhause.
Wie schön es wäre - einen Podcast in den Ohren zu haben - meine Füße auszustrecken und einfach nur dem nachzugehen was mir Spaß macht?
Ich war selten so unendlich unkreativ und lustlos wie an diesem Märzmittwoch.       
Wenn mir etwas ein Lächeln abringen konnte, dann einige Seiten, die ich von: „Liebesbriefe an Montmartre“ lesen konnte.
Wo ich doch hoffe, dass der vom Leben gebeutelte Schriftsteller Julien, Restauratorin Sophie abbekommt. Das würde diese Geschichte rund um Trauer, Leben und Liebe – meiner Meinung - perfekt abrunden.
Zum anderen den Zeilenaustausch mit Freunden.

Ich schaue mit Begeisterung in diesem Jahr wieder „Let´s Dance“.               Die Sendung schaue ich relaxed weg. Das Geheimnis liegt wohl darin, dass man nicht durchweg konzentriert sein muss? Wenn ich Gedanklich abschweife, schweife ich ab. Dazu ein bisschen Musik, einige flotte Sprüche, Glamourfaktor, Promis die mit Profis tanzen.
Ich frage mich, ob ich jemals meine DVDs, die teilweise seit 2014 im Regal versauern, abarbeiten werde? – Mein Filmliebe ist ungebrochen. Sporadisch lege ich ja auch immer mal wieder einen Film ein. Aber eben auch nur sporadisch.

Ich gehe eine Menge. An Bewegung mangelt es mir nicht.
Das Interesse selbst zu joggen, Badminton zu spielen oder mich selbst vorbildlich zu bewegen und richtig zu verausgaben gibt’s nicht.
Ich bin zuhause, bin als Übungsleiter tätig, geh meinen Fotoaufträgen nach oder will einfach nur im warmen sitzen und ruhe finden.
Positives zu finden, mein Online- und Schlafverhalten sind Lichtjahre besser wie in den vergangenen Jahren.

 

Das Coronavirus ist das bestimmende Thema Klatschthema bei uns in der Region. Jedoch kann ich den Ausverkauf von bestimmten Artikeln bei uns in den Supermärkten, so wie angeblich in großen Städten, bisher nicht bestätigen.
Auch sonst ist das Thema bei mir im Kopf nur gering relevant.
In einem Podcast habe ich gehört, dass angeblich die Firma, die Corona-Bier herstellt bis zu 70% weniger Umsatz - seit Auftauchen des gleichnamigen Virus - macht. – Das nur wegen des Namens. Gibt es wirklich Menschen, die solche Panik schieben? … obwohl, ich gestehe, ich selbst würde wohl auch niemals ein Produkt kaufen, wenn ich es nur im Geringsten mit irgendetwas negativem verbinden würde.

„I´ll be Saturday Night“, ein uralter Bon Jovi Song, der zu meinen Allzeit Favoriten zählt und immer noch äußerst regelmäßig den Weg in meinen Gehörgang findet.
Dessen ausgeklügelte Geschichte ich mir - immer mal wieder - auf mich phantasievoll zurechtbiege.
 

5.3.20 06:38

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