„Aussprüche“

Eigentlich mochte ich nichts in meinem Blog, Gedankenschublade, ablegen. Jedoch habe ich gerade diesen gemochten Ausspruch in einem Podcast gehört: „Du kriegst was du gibst, wenn du tust was du liebst“!
Irgendwie steckt in diesen Worten genau das, woran ich glaube, was sich für mich richtig anfühlt. Ein Ausspruch voller positiver Kraft und völlig frei Interpretierbar!


Ich muss dringend morgens und mittags mehr vom Bildschirm weg! - Meine Wenigkeit wollte so viel mehr lesen, hat nun die Chance und nutzt sie -- jetzt wo wirklich Zeit - da wäre nicht.


Da war die mehrstündige Gartenarbeit letzter Woche ein Segen.
Vielleicht versuche ich Dinge am Bildschirm intensiver am Computer zu bewältigen? Es gibt viele Schreib-Stopps. Stopps in denen der Chat immer wieder stillsteht. Vielleicht versuche ich stattdessen einmal eine, vielleicht eineinhalb Stunden extensiv in diesen Foren zu sein?
Mich dann auszuloggen. Wenn ich es schaffe?
Mehr Dinge mitnehmen (Informationen, Wohlgefühl, intensivere Gespräche etc.) in kürzerer Zeit.    


In meiner Kindheit war es eigentlich – mit wenigen Ausnahmen – kein Fernsehen vor 16 Uhr. Dennoch, ich habe es schon mehrmals erwähnt in diesem Blog, war man früher „nur draußen“ und hat trotzdem gefühlt alles aus den Medien mitbekommen.


Ich bewundere Menschen, die sich im weltweiten Netz zeigen. Mit Profilbild etc. Ein reales Bild in einem Chat einzufügen fühlt sich für mich zum jetzigen Zeitpunkt unmöglich an.
Ich erlebte, wie man Frauen & Männer aufgrund eines Bildes zerpflückte. In den Beiden Chats in denen ich mich herumtreibe, halte ich das für (fast) ausgeschlossen, dass da ein User heruntergeputzt wird.
Auch aufgrund des Blogs. Würde ich das wohl nie tun? Ich glaube, ich könnte nie wieder Gedanken so schwebelos, ehrlich und ungefiltert ins Netz ablegen.

 

Was ich mir vornehm, morgen besonders, gutgelaunt und mit weniger Präsenz vor dem Computerbildschirm durch den Tag zu rauschen.

3.4.20 05:10

Letzte Einträge: „Mobilphone-Krampf-Kampf“, "Alltagsbewältigung", "So wie Romeo und Rumänia", „Glück aus den Achselhöhlen“, „Typisch Horst“

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


"Rex-Mama" / Website (3.4.20 08:20)
Ist es mit der neuen Freizeit nicht so wie mit allem, was wir aufgezwungen bekommen?
Wir können oder wollen es oft nicht so nutzen, wie es eigentlich möglich wäre ...

Mit dem Chatten habe ich ähnliche Erfahrungen gemacht wie du, nur andersherum - ich war lange Zeit in einem kleinen Raum, wir führen öfter mal Skypegespräche mit allen, genauso oft wurde aber auch komplett geschwiegen und man starrte auf die Zeilen, die sich so gar nicht füllen wollten. Trotzdem war es dort sehr schön, vertraut und harmonisch, bis der Rauminhaber leider schwer erkrankte. Im ganz kleinen Kreis teilten wir die Auf und Abs, erlebten sein langsames Sterben mit und leider ging mit ihm dieser Raum.
Ich versuchte es dann auch mal in größeren, empfand Umgangston aber wie du oft als sehr bedenklich, schließlich wurden mir die Zickereien zu viel und so habe ich mich seit einigen Monaten komplett zurückgezogen.
Ich komme damit sehr gut klar, habe allerdings natürlich auch den Vorteil, nicht alleine zu leben.
In diesem Sinne ... carpe diem, auf welche Weise auch immer.

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