„Gedanklich abgestellt“

Draußen sitzen. In der Zeitung frei blättern (wann war das zuletzt der Fall?) und in einem Buch lesen (; immer geil), wunderbar. Frühlingssonne und gemochte Worte genießen. – Das stundenlang.
Ich war innerlich so gelöst, dazu auch vom Bildschirm weg.
Die Luft roch nach Freiheit. Der Wind fühlte sich warm an. Die Zeitungs- und Bücherseiten freudig, aufregend, ein Hauch von Abenteuer.
Ich war einfach nur beim Lesen. Kopf total aus. Im Moment sein.
 
Ich war in der Tat so beflügelt und berauscht: "Gedanklich abgestellt" zu sein. Einfach nur Buchstaben, Wind, Sonne wahr- und aufzunehmen.
Kann es sein, das Lebensmittel, sei es banales wie Bananen und Schokolade, die man im freien verzerrt, anders im Geschmack wahrgenommen werden? -

Das der Samstagabend so ruhig dahinplätscherte gefiel mir sehr.

 

 

Ich bin ein wenig verlegen, dass man sich so viele Sorgen um mich macht. Aber keine Angst, die Zeiten in denen ich des nachts keine Ruhe fand, mich nicht ins Bett bewegen konnte, sind (wohl) endgültig vorbei!

5.4.20 06:19

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


"Rex-Mama" / Website (5.4.20 07:33)
Nehmen wir zurzeit nicht vieles ganz anders und viel bewusster wahr, weil uns auffällt, dass so einiges, das uns bis vor Kurzem so selbstverständlich schien, es in Wirklichkeit gar nicht ist?

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