"Spontane Geistesblitze aus der Gedankenschublade"

Ich habe Muskelkater vom Fensterputzen.
Sonst wäre mir keine Tätigkeit bekannt, die den Muskelkater verursacht haben könnte? Oder ich wäre, wahrscheinlich, der Erste Mensch, dem ansonsten vom süßen Nichtstun die Knochen wehtäten?


Ich sitze vor dem Computer. Lass meinen Gedanken freien Lauf, lege alle meine spontanen Geistesblitze - hier!- in meiner "Gedankenschublade (Blog)" ab.


Ich sollte mir ein größeres Beispiel an meinem Papa nehmen.
Der ist über 70 Jahre alt und geht diszipliniert 2x die Woche seine Ausdauer trainieren. Selbstverständlich nur im offenen Menschenleeren Raum.

Ich bin eher derzeit mit dem Kopf (- Gefühl?) wie mit meinem Körper aktiv.
Mal sehen, ob ich mich auch irgendwann der alte Affe Sport wieder beiße.
Ich meinen Körper mit Joggen, Ball- und Rückschlagspiele verwöhne. Offengestanden ist die Luft aus meinem sportlerleben gerade komplett heraus. Ich vermisse Körperliche Ertüchtigung gerade überhaupt nicht.
Besonders nicht das sich schinden und schwitzen.

Ich würde am liebsten nur den Haushalt (und sobald wir Corona hinter uns gelassen haben, natürlich auch wieder), dem Alltag vollständig bewältigen, lesen, unendlich viel fotografieren und vor allem mir einem Podcast nach dem anderen reinzuziehen. Gelegentlich eine Serie/Film oder Musik.
Ab und zu in meinen Stammchats, Blog vorbeischauen und mich mit meinem liebsten Mitmenschen bei einem guten wie unterhaltsamen Gespräch austauschen. Nicht zwingend in dieser Reihenfolge.

Möglicherweise brauche ich wirklich neues in meinem Leben, muss dem ein oder anderem (zumindest vorläufig) „ade“ sagen?


*Bilder von Stockholm faszinieren mich*

*Meine eigene Komfortzone zu verlassen fällt mir so schwer wie lange nicht*

8.4.20 06:45

Letzte Einträge: „Mobilphone-Krampf-Kampf“, "Alltagsbewältigung", "So wie Romeo und Rumänia", „Glück aus den Achselhöhlen“, „Typisch Horst“

bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


"Rex-Mama" / Website (8.4.20 12:39)
Das kenne ich nur zu gut, muss mir auch ständig selber da hineintreten, wo ich nur ganz schlecht drankomme.
Neulich hatte ich mich ja mal selbst zu einem weitgehenden Ruhetag verpflichtet, merkte allerdings, ich fühle mich abends wohler, wenn ich den Tag nicht einfach so vertrödelt habe.
Das hängt aber sicher auch von der Kondition ab, wenn Körper und Geist nach Ruhe verlangen, dann brauchen sie die vielleicht einfach, und wenn man es sich zeitlich erlauben kann - warum dem dann nicht nachgeben?


Sparköchin / Website (6.5.20 07:26)
Guten Morgen!
Du beschreibst da oben mein Traumleben: es gemütlich angehen, den Hobbies frönen. Stattdessen: Kinderbetreuung maximal, mit einem Frühaufsteher-Kind. Ständig Lebensmittel-Überschüsse retten und verwerten. Sich um die Gesundheit kümmern mit flotten Spaziergängen (sehr langweilig) und im Sommer schwimmen (das langweiligste überhaupt).
Wo ist mein gemütliches Leben, von dem ich immer geträumt habe?

Das ist natürlich Jammern auf hohem Niveau. Es geht uns gut, wir haben alles, was wir brauchen. Die Aktivität hält mich frisch (leider nicht jung).
Hab einen angenehmen Tag!
Lieben Gruß
von der Sparköchin

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