"Gewohnheitstier"

Ich mochte einen Tatort schauen, blieb dann jedoch bei Hochzeitsvideos auf einer bekannten Videoplattform hängen. Bitte nicht fragen, warum? – Ich weiß es nicht, es war einfach so.
Vielleicht weil es das Gegenteil von Mord und Totschlag war?

Besonders gut gefiel mir ein Video in dem die Braut, begleitet von ihrem Mann am Keyboard, nach und nach, sämtliche Hochzeitsgäste besang und deren spezielle Bedeutung für das Brautpaar musikalisch hervorhob. Was für eine wunderschöne Geste an Menschen die man liebt.

Keine Sorge, ich werde mich in naher Zukunft weder als Braut verkleiden, noch meine Freunde Online- oder Real besingen.
Ich möchte ja schließlich das ihr bei mir bleibt, nicht schreiend die Flucht ergreift. … gerne habe ich Euch aber trotzdem
😊

 

Endlich herrschten im Heylspark wieder normale Zustände. Kaum eine Menschenseele verirrte sich in den Park. Was bei Außentemperaturen von nur 15 C° und leicht aufbrausenden Wind vielleicht nun nicht so außergewöhnlich war.

Ich las die Musso-Erzählung zu Ende.
Liebte es mit den Romanfiguren mitzufiebern und das ausgereifte Plot. Hasste allerdings das Ende. War leicht angefressen, dass ich mein gewohnter befriedigender Friede, Freude, Eierkuchen „Musso-Happyend“ diesmal nicht bekommen hatte.
Ein Gedankliches Kleinkind „Fuck You, Musso“ entfuhr mir. – Bis ich dann doch einsah, dass der Französische Schriftsteller wohl kaum seine Bücher exklusiv für mich verfasst. Mutmaßlich eigene Vorstellungen und Ideen verfolgt. Zu denen nun mal hin und wieder auch Veränderungen gehören.

Da hält man sich für unglaublich offen und total unvoreingenommen und dann stellt man mit Entsetzen und erstaunen fest, dass man doch nur eines der vielen Gewohnheitstierchen ist.



Mit K. hatte ich ein wenig über ferne Länder, Reisen, Träume, Ziele und das Leben philosophiert. – Was ich höchstwahrscheinlich vor dem Schlafengehen noch mehr schätze, wie unsere kleinen feinen Unterredungen über Tage?
Weil sie so schön reflektierend sind. Nur auf der Grundlage von Freundschaft und Vertrauen basieren.

Vielleicht wird es allmählich Zeit, dass wir in (nicht allzu) ferner Zukunft Mal miteinander telefonieren? – Auch wenn sich an meiner „Ich hasse telefonieren wie Corona“ Einstellung nichts geändert hat. … und du, dann sicherlich, die ein oder andere sprachlose Minute überstehen oder für uns überbrücken musst?!

 

Per Zufall bin ich auf Artikel über Kindheitshelden gestoßen. Darunter auch über Bibi Blocksberg und Benjamin Blümchen.
Nicht nur ich staunte, dass Bibi eigentlich Brigitte heißt und Benjamin über einen zweiten Vornamen verfügt, nämlich Bartholomäus.

Ich kann mich über so genannte „Fun Facts“ - querbeet zu allen möglichen Themen - ausgesprochen freuen.

 

Gute Nacht! - Wer immer ihr auch seid?

6.6.20 04:28

Letzte Einträge: „Mobilphone-Krampf-Kampf“, "Alltagsbewältigung", "So wie Romeo und Rumänia", „Glück aus den Achselhöhlen“, „Typisch Horst“

bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


"Rex-Mama" / Website (6.6.20 05:06)
Hm, ich würde mir über gewisse Angewohnheiten bzw. dem heimlichen Verlangen nach Happy-Ends gar nicht so viele Gedanken machen.
Das Leben ist schon unsicher genug und solche Dinge können einem durchaus dabei helfen, für eine gewisse Beständigkeit zu sorgen.
Ich selbst habe z.B. die Macke, bei Büchern gern mal vorweg das Ende anzuschauen - irgendwie lese ich dann anders weiter, zielgerichteter und ich verschwende keine Zeit damit, mich auf ein harmonisches Ende zu freuen, das dann gar nicht eintritt. ;-)
K.s Stimme kennst du also noch gar nicht?
Das ist etwas, das ich ungeheuer spannend finde, ob ein Mensch so klingt, wie ich ihn einschätze, dass er klingen müsste, denn der Klang von Stimmen ist mir tatsächlich sehr wichtig.
Wünsche dir daher viel Spaß beim ersten Hören, sofern es denn in absehbarer Zeit einmal stattfinden sollte.

Hab einen schönen Tag und liebe Pippilotta-Viktualia-Rollgardina-Pfefferminz-Ephraims-Tochter-Langstrumpf-Grüße von der

"Rex-Mama"


Sparköchin / Website (6.6.20 14:19)
Lieber lifeminder,
erstmal auch dir ein Dankeschön für deine Kommentare. Ich freue mich jedes Mal darüber!

Mir ist das gestern beim Lesen passiert. Die Allmen-Serie von Martin Suter, der dritte Band. Allmen ist Kunst-Detektiv, er fand das geraubte Kunstwerk bisher immer. Schön, das zu wissen. Er fand es auch in diesem dritten Band. Auf der vorletzten Seite war ich wieder sehr zufrieden mit ihm, aber auf der letzten Seite dann: WUMM!

Details verrate ich natürlich nicht, aber Suter hat mich mit einem blöden Gesicht zurückgelassen. So ein Mist.

Hab noch ein schönes Rest-Wochenende!
Lieben Gruß
von der Sparköchin

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