„Herrische Bagatellen-Liebe“

Über den Kopfhörer (Musik): „Schön, dass du wieder da bist Wir haben uns lang nicht mehr gesehen (zu lang, baby, zu lang.) Ich wusste, dass du eines Tages wieder vor meiner Türe stehst …“  -  1ste Liebe, Max Herre feat. Joy Denalane

 

Am fortgeschrittenen Nachmittag packte ich den Fotoapparat aus.
Nahm mir zwei Stunden Zeit, Motive in unmittelbarer Nähe des Domes und im Heylspark abzulichten.
Ich hatte richtig Spaß. War intensiv und mit Herz bei der Sache.

Leider füllte sich der Park gegen 17 Uhr 20.
Damit verschwand die Kamera, wieder im Rucksack, die ich gegen den Fitzek-Roman eintauschte.
Ich setzte mich auf eine Bank.
Wie ich das nächste Mal aus meiner Geschichte auftauchte, saßen rundherum Leute. Alle Bänke vollbesetzt. – Mittelschwerer Alptraum.

Kurzzeitig lagen Menschen sonnenbadend und rauchend im Gras. Kurzzeitig deshalb, weil Personal des Heylshof umgehend herbeieilte und höfflich bat, dass Gras und den Park insgesamt, wachsen, blühen und gedeihen zu lassen.
Trotz dem ein oder anderen lauteren Wortgefecht setzte sich das Parkpersonal gegen die Sonnenanbeter durch.

Ich kann beim besten Willen keine Missetat - beim friedlichen ins Gras setzen oder legen - feststellen.
Eine Erholungsfläche sollte der Erholung dienen.
Etwas im Gras zu sitzen und Sonne zu tanken, könnte durchaus dazu beitragen. Besonders wenn alle anderen zur Verfügung stehenden Sitzflächen bereits ausgelastet sind.
Das man sich an den Pflanzen, Mauern, Symbolsteinen, Sitzbänken, Denkmälern und auch Parkbesuchern nicht vergreift, sollte - einen gesundem Menschenverstand vorausgesetzt – klar sein.
Das Geschichtsträchtige Kleinod Heylspark mit seinem wundervollen Ambiente zu erhalten, wäre sicherlich - nicht nur für diese Generation - weiterhin sinnvoll.

 

 

Eltern und Bruder hatten in Worms zu tun.
Was dazu führte, dass ich auch in dieser Woche im Eiscafé Adami, einen Nougatbecher im Kreis meiner - ebenso Eis schleckenden - Familie saß.

 

 

Am Abend hörte ich begeistert, das Interview von Matze Hielscher mit Max Herre. Wobei ich einige Sekunden brauchte um Max Herre einzuordnen.

Dabei fiel mir der Song „1ste Liebe“ ein.
Denn ich mir als Single Anfang der 90er – auf CD (die älteren werden sich erinnern?) besorgt hatte. Wie mich der Text und insbesondere der gesungene Refrain von Frau Delalane zuerst eingenommen hatten.
Erst - nach und nach - der gesamte Song in meinen Gehörgang sich einistete.    

 

Ich werde sicher nochmal ein Blick (- oder in diesem Fall besser zwei Ohren) in das Schaffenswerk von Max Herre´s Werk riskieren. – Alleine, weil mich der Mensch Herre im Interview mit zahlreichen Meinungen & Aussagen schwer begeisterte.

 

 

 

Mit K. hatte ich einen mehrstündigen Smartphone-Austausch.
Der Lebenseinstellungen und das Verhalten - wenn man aufgrund irgendeiner Situation angefressen ist - zum Hauptthema hatte.
Ist es nicht ein Wahnsinn wegen welchen dummen Bagatellen man aus der Haut fahren kann? … obwohl sie es eigentlich gar nicht wert sind!

13.6.20 08:25

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


"Rex-Mama" / Website (13.6.20 09:25)
Da hast du leider nur allzu Recht.
Mitunter kommt es mir vor, als würden manche fast zwanghaft nach Gründen suchen, sich mal richtig zu ärgern und andere niederzumachen.
Gleiches gilt für die Schreibtischheinis, die ohne ständig neue Verbote wohl ihre Daseinsberechtigung in Gefahr sehen.

Hab einen feinen Tag und liebe Gute-Laune-Grüße von der

"Rex-Mama"

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