„Glück aus den Achselhöhlen“

Über Jahre hinweg, nahm ich; Ausnahmen bestätigen die Regel; relativ seelenlos an Familientreffen aller Art teil.
Schimpfte sogar manchmal – keineswegs immer fair - danach, dass mir das alles viel zu viel wäre.
Ich das Gemecker und Vorbereitungen vor und vieles danach nicht mehr gutheißen könnte.
Viele Personen aus Prinzip ertrüge. Jedoch nicht wirklich auf ein persönliches Stelldichein mit ihnen scharf wäre.
Besonders aber diesem immer gleichen Ablauf und hohlen Floskelaustausch nicht mehr in meinem Leben gebrauchen kann.
Ernsthaft darüber nachdenke, nicht mehr an diesen Gefühlkalten treffen teilzunehmen.

… ich war einfach frustriert, meine Verwandten wollten offenbar nicht mehr „wie hallo zu mir sagen“ und ich „konnte, warum auch immer?“ auch nicht mehr zurückgeben.

Seit rund einem Jahr gewinnen diese Feste - nach und nach – an Qualität und an Wert wieder für mich zurück.

Ich liebe es, (wieder) meine Cousinen und Cousine mit Familien, Tanten und andere Verwandte um mich zu haben. Mich mit ihnen zu unterhalten und kleine feine und sogar größere Gesten auszutauschen.
Merklich verbessert sich unser Verhältnis und das Vertrauen zueinander und ineinander steigt spürbar wieder an.
Das Band und auch das Gefühl, hey, die gehören alle zu mir, das ist meine Familie, ist wiederaufgetaucht und ist hoffentlich gekommen um zu bleiben?!

Letztendlich wünsche ich meiner Familie nur das aller-allerbeste.
Das ihnen das Glück aus den A-Achselhöhlen scheint.


Es ist Samstag, ich freue mich gleich auf eine herrliche eiskalte Cola, Steaks und Würstchen die vom Geburtstag übriggeblieben sind.
Dazu ein wenig Worms.
Am Abend schaue ich mir mit Vater das Achtelfinal-Fußballspiel im Champions League Wettbewerb an. Zwischen Bayern München und Chelsea.

Auch die morgen stattfindende Taufe. Wo ich das Bildermachen übernehme, spiele eine ernsthafte Rolle in meinen Gedanken. Mal sehen wie sehr ich dort meine Ideen verwirklichen kann?

 

Guten Tag! – Wer immer ihr auch seid?!

 

 

8.8.20 12:57

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


"Rex-Mama" / Website (8.8.20 14:36)
Ich selbst bin ja auch kein großer Freund solcher "Pflicht"-Veranstaltungen, zu denen man sich ständig hin und her einlädt und wobei ich als Frau dann die ganze Arbeit an der Backe habe, wenngleich ich nie Probleme mit der Kommunikation hatte und inzwischen vor allem auch die andere Seite kenne, nämlich wie es sich anfühlt, wenn da gar keine Familie mehr ist, der man sich zugehörig fühlen kann.
Schön, dass du den Dreh doch noch bekamst, irgendetwas scheint sich vor einem Jahr in dir verändert zu haben, oder?
Mir fällt dazu das gute alte Sprichwort ein: Wie man in den Wald hineinruft, so schallt das Echo zurück.

In diesem Sinne Viel-Spaß-bei-allen-Wochenendaktivitäten-wünsche-Grüße von der

"Rex-Mama"

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