"Ein Tag im Oktober"

Durch Eltern vorgewarnt legte ich doppelten Wert auf den korrekten Sitz der Schutzmaske. Hieß es doch, am Mittwoch und Donnerstag würden das tragen der Maske besonders stark kontrolliert werden. Bis zu 150 Euro konnte man bei fehlendem Schutzutensil loswerden.

Die Maskenkontrolleure sichtete ich nicht.
Dafür stach mir die neue Bahnhofstür (Richtung, Innenstadt) positiv ins Auge. Die sich automatisch für Bahnhofbesucher öffnet. Etwas, das ich mir gefühlt seit 1997 wünsche.
Vielleicht waren es die Verantwortlichen auch satt, jedes halbes Jahr auf eine kaputte Eingangstür verweisen zu müssen?
Wie lange allerdings, siehe Toiletten-Vandalismus am Wormser Bahnhof, die automatische Bahnhofstür unbeschadet übersteht, wage ich nicht Vorauszusagen?
Wie heißt es, doch so schön: „Die Hoffnung stirbt zuletzt“.                                                                                     

Ich merke so langsam, dass ich mich in der gemütlichsten Jahreszeit befinde. Mir ist so richtig schön – wie fast immer in diesen Monaten - nach Kitsch zumute.
Das merkte ich schon, wie ich stark vergünstigt, das Buch: „Ein Tag im Dezember“ von „Josie Silver“ erstand.
Ein wenig komödiantische, romantische Liebelei verpackt in einer guten Geschichten. Was Nettes für Herz & Seele.
Sicher ist „Ein Tag im Dezember“ nichts was den Roman neu erfindet, aber muss es das denn immer sein? - Ich mag es gerne.


Ich sollte mir ja etwas Vernünftiges zu Essen zaubern.
Zum kochen habe ich gerade aber so gar keine Lust. Deshalb gibt’s Brötchen mit Schinken und vielleicht – sofern ich im Kühlschrank vorfinde – auf ein anderes Brötchen Fleischsalat?

 

Das Fußball Länderspiel war mit wenigen Ausnahmen nicht schön anzusehen.
Dafür war es ungemein Unterhaltsam. Drei Tore für Deutschland und drei Tore für die Türkei.
Während des Fußballspiels aß ich die weltbesten Schokoladenkekse.
Wie sie heißen? Muss nochmal Mama - die sie als Nervennahrung auf den Wohnzimmertisch stellte - fragen, aber die waren echt Sensationell.


„Guten Abend! – Wer immer ihr auch seid?!“

8.10.20 19:31

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bisher 5 Kommentar(e)     TrackBack-URL


"Rex-Mama" / Website (9.10.20 05:34)
Schrecklich, dieser Vandalismus, zumal er ja auch schon bei den Kleinen losgeht. Schräg gegenüber von uns ist ja eine Schule, die aber nur die Klassen 5 und 6 einer sich ansonsten woanders befindlichen Gesamtschule beherbergt.
Im Rahmen meiner langjährigen Tätigkeit als Wahlhelfer kam ich immer wieder in den Genuss, die dortigen sanitären Anlagen bestaunen zu dürfen.
Alles wurde dort immer wieder mutwillig aufs Gröbste beschädigt, Waschbecken heruntergerissen, Zwischenwände eingeschlagen usw., bis man sich schließlich nicht mehr anders zu helfen wusste, als die gesamte Inneneinrichtung durch Blech zu ersetzen. Schüsseln, Wände, Waschbecken, selbst die Spiegel darüber, alles Blech und ... Klobrillen gibt es schon seit Jahren keine mehr.
Schrecklich, oder?
Da möchte man bei denen daheim mal Mäuschen spielen. ;-)
Was den (herbstlichen) Kitsch angeht, würdest du gut zu F. passen, denn er schaut auch gern solche Filmchen, wie ich sie nenne. Aber wenn's denn glücklich macht, ist ja nichts dagegen einzuwenden, denke ich mir.
Schinkenbrötchen ist doch in Ordnung, achtest du denn nebenher auch darauf, genügend Vitamine zu dir zu nehmen, und waren Mamas Kekse selbst gebackene?
Hach, da läuft mir gleich das Wasser im Munde zusammen ...

Liebe Viel-Vorfreude-aufs-Wochenende-wünsche-Grüße von der
"Rex-Mama"


lifeminder (9.10.20 06:39)
Hallo, Liebe Rex-Mama!

Ja, solche Blecheinrichtungen sind mir leider mittlerweile auch vertraut.

Nein die Kekse waren nicht selbst gebacken.Aber sagenhaft lecker.

Hach ja "F" ist und bleib ein guter! - Er weiß eben auch was gut ist


Liebe - Kekskrümmel - Grüße
Vom lifeminder


Sparköchin / Website (9.10.20 08:24)
Na geh, lieber lifeminder, wie bekomme ich dich dazu, dir einmal was "Vernünftiges" zu kochen? Ich meine, natürlich ist ein abendliches Schinkenbrot auch nicht zu verachten. Aber den Schinken hättest doch nur schneiden und anbraten und mit gekochten Nudeln vermischen müssen ...

Ich hör eh schon wieder auf mit dem Lästern. Irgendwann wirds schon noch was werden mit dem Kochen bei lifeminders.

Mit Vandalismus ist in Wien auch ordentlich was los. Aber in der Schule des Kindes ist bis jetzt alles in Ordnung, ein paar Schmierereien vielleicht auf den Klowänden.
Aber nein, eigentlich nicht einmal das. Ich glaube der Schulwart würde durchdrehen, wenn da was passieren würde. Aber Straßen- und Schnellbahnen, da sieht man schon einiges. Und Parkbänke.

Meine Mutter sagt immer, selbst wenn sie (junge) Leute beim vandalisieren erwischen würde, sie würde sie nicht ansprechen, aus Angst, selber verprügelt zu werden. Leider geben ihr die Medienberichte da recht ...

Hoppla, jetzt muss ich aber meinen Mohnkuchen aus dem Rohr nehmen!

Lieben Gruß
von der Sparköchin


Sparköchin (9.10.20 21:28)
Lieber lifeminder,
ich hoffe du hast mir mein obiges Lästern nicht übel genommen.
Der Mohnkuchen ist übrigens was für Erwachsene, der schmeckt sehr intensiv. Dafür ist er immerhin nicht verbrannt ...
Lieben Gruß
von der Sparköchin


lifeminder (10.10.20 01:19)
Hallo, liebe Sparköchin!

Bitte unbedingt weiterhin lästern.

... und bitte nicht mit Tipps sparen.
Ich bin sehr froh, das du so schön meine Einträge mit deinen Kommentaren adelst.

Danke auch dir!

Habe ein wunderbares Wochenende!

Liebe Grüße
Vom lifeminder

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