"Lasagne und mehr"

Was mir gar nicht gefällt wie verschlafen ich speziell sonntags bin.
Ich schlief einmal mehr bis in den Nachmittag hinein.
Ich mag das ja auch, das der Sonntag mir gehört und ich zu Zeit keine Verpflichtungen habe.
Selbst die sportlichen Verpflichtungen, die mich normalerweise von September bis April begleiten, sind derzeit aufgrund abgewanderter Gruppen und Covid-19 nicht existent.    

Wie nicht anders zu erwarten, saß ich - auch gestern - vor dem Fernseher um dem Nationalteam die Daumen zu drücken.
Diesmal hatte es sogar wieder geholfen. 1:2 konnte die Ukraine auswärts geschlagen werden.
Danach folgte noch Boxen. … und schon war der Samstag Geschichte.

Mit Vater Sport zu sehen bleibt weiterhin etwas das ich nicht missen will. Unsere Kommentare und Gespräche die nicht immer ganz ernst zu nehmen sind, oft aber auch bissig und durch Tiefe gespickt, sind der eigentlich wahre Grund für unser Zusammensitzen.
Ich glaube wir tun uns Gegenseitig extreme gut? … hoffe, es zumindest
😊
Wahrscheinlich wäre es sogar egal ob Sport im TV oder ein Häkeln- und Strickkurs gesendet würde?


Ich überlege gerade – jetzt. in dieser Sekunde - mich komplett auf das Fotografieren zu verlegen.
Damit bald alleinig meinen Lebensunterhalt zu bestreiten.
Das würde mir wahrscheinlich mehr abfordern, ich müsste sicher gerade Anfangs einige Dinge sein lassen, die mir wirklich sehr am Herzen liegen? Zumindest bis ich fest in diesem Bereich auf eigenen Füßen stehe. Aber mir wäre es das durchaus wert.
Sicher nicht von jetzt auf gleich, ich werde davon bestimmt auch nicht reich. Bin mir jedoch sicher ich würde davon meinen Lebensunterhalt ausreichend bestreiten können. … mal sehen was aus diesem Gedankenspiel wird?


Sonntagabend, ich sitze hier mit guter Stimmung bei aufgepeppter Mittelaltermusik von „Faun“ („Tanz mit mir“, „Rosenrot“, „Aschenbrödel" ) mit einer Fertiggerichts Lasagne Bolognese.
Die Lust auf die Lasagne Bolognese kam nach einem Mobilphone-Chat mit Freundin K auf. „Faun“ entdeckte ich - vor wenigen Tagen - auf einem bekannten Videoportal.

Einen Podcast auf den Ohren, Blicke auf ein Word-Dokument, das hoffentlich gleich mit einigermaßen nachvollziehbaren Gedanken auf dem Blogportal meines Vertrauens geladen werden kann? – Währenddessen ich leckere Lasagne in mich hineinschaufele.




„Guten Morgen! – Wer immer ihr auch seid?!“

 

12.10.20 04:37

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bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


"Rex-Mama" / Website (12.10.20 07:49)
Aber ja doch, absolut nachvollziehbar alles und den Häkelkurs habe ich gedanklich gleich weitergesponnen in Richtung Kochkurs, als ich von dem Fertiggericht las.
Die Sehnsucht nach beruflicher Selbstständigkeit kann ich dir ebenfalls gut nachempfinden, würde selbst allerdings vor den Konsequenzen zurückschrecken, denn man muss sich selbst krankenversichern, fürs Alter vorsorgen, hat Buchführung und den ganzen Steuerkram an der Backe uws.
Wenn ich das richtig mitbekommen habe, fotografierst du hauptsächlich auf Familienfeiern oder anderen Veranstaltungen?
Könnte es da nicht in Coronazeiten eng werden mit den Aufträgen, weil zum einen die Einschränkungen immer drastischer werden, viele Events ganz ausfallen und zum anderen ja auch die technische Ausrüstung der Leute immer besser wird und viele auch mit der Bildbearbeitung selber ganz gut klarkommen?
Bist du denn mit deiner beruflichen Situation unglücklich?
Dann wäre dieser Schritt natürlich erst recht verständlich, allerdings würde ich mir das sehr gut überlegen, denn finanzielle Sicherheit mag zwar nicht sehr spannend klingen, aber beruhigend ist sie auf jeden Fall.

Liebe Nun-mitgrübel-Grüße von der

"Rex-Mama"


Sparköchin / Website (12.10.20 17:09)
Servus lieber lifeminder,

da hast du dir einen ziemlichen Schritt für dich überlegt! Bin gespannt, was wir zu dieser Idee in der nächsten Zeit hierorts lesen werden!

Selber hätte ich durch meine Ausbildungen die Möglichkeit zur Selbständigkeit immer gehabt (nein, nicht mit Kochen!), das ist für mich aber nie in Frage gekommen. Ich bin zu sicherheitsorientiert. Freunde haben mir erzählt, wie viele Wochenstunden, inklusive Wochenenden, sie investieren.
Ich habe fast immer nebenbei dazuverdient, aber das ist was anderes, damit konnte ich jederzeit wieder aufhören.
Aber natürlich musst du dir dann von niemandem was befehlen lassen und du kannst dir die Arbeit selber einteilen. Das hat schon auch was.

Gestern hatte ich in der Früh auch überlegt, wie wunderbar es wäre, einfach liegenzubleiben. Geht natürlich nicht

Lieben Gruß
von der Sparköchin


(12.10.20 20:14)
Oh wie schööön, Faun, sah ich schon vor Jahren live und tantze mich regelrecht in trance.

Es ist so beeindruckend für mich wie du von deinem Papa schreibst, meiner ist tot seid ich 17 bin, war. Und auch vorher war das Verhältnis, sagen wir schwierig

Herzliche Grüße findemich

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