„Ausmisten (oder auch nicht)“

Ich hatte fleißig Podcasts ausgemistet.
Zu meiner Verwunderung fiel mir das Löschen von Podcasts wesentlich leichter wie ich dachte.
Ich war etwas verwundert, das ich mir eingestehen musste, dass da Podcasts dabei waren, die mir zwar - hin und wieder - durchaus Freude bereiteten, jedoch wohl eher im Podcatcher gelandet waren, weil sie die Kritik feierte und weniger ich.
Auch musste alles meinen Podcatcher (Aufbewahrungsort für Podcasts) verlassen, was mir zu unregelmäßig neuen Input lieferte.

Ausmisten ist ein gutes Stichwort.
Seit einigen Tagen trage ich den Gedanken in mir etliche meiner Bücher und DVDs abzugeben.  
Es wird Filme und Bücher geben, die ich mochte, jedoch nie wieder – da bin ich sicher – ein Blick hineinwerfen werde.
Ich wette, wenn es soweit ist, mach ich (möglicherweise) einen Rückzieher oder trenne mich von weitaus weniger Regal-Material wie vorgesehen.

Da fällt mir ein in meinen Schränken siehts nicht wirklich besser aus.
In der Tat wäre auch hier ein ausmisten angebracht.


Mit Freundin K. textete ich über das Mobilphone über Supergute und Scheißtage. Mit Stat 1 über die US-Präsidentenwahl und Sport.

Scheißtage, kann ich mein Corona-Frei nun wahrlich nicht nennen.
Viel zu sehr mochte ich diesen wunderbaren Gammeltag zur Wochenmitte.


Der Fußball Champions League Abend machte mir lediglich aufgrund Papas Gesellschaft Freude.
Die sportlichen Leistungen auf dem Rasen fand ich insgesamt schwach. Irgendwie fehlte mir am fortgeschrittenen Mittwochabend der gewohnte sportliche Glanz.
Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel. So zum Beispiel der tolle Leipziger 2:1 Sieg gegen Paris St. Germain.


Seit einigen Woche gehe ich immer Donnerstag zu meinen Eltern Lachsbrötchen Essen.
1. Weil mich meine Eltern einladen.
2. Ich bekanntlich die Gesellschaft meiner ehemaligen Erziehungsberechtigten sehr genieße.
3. Ich in Sachen kochen zu Zeit ein „Fauler Hund“ bin und mir so die Essenszubereitung donnerstags sparen. – Schande über mein Haupt.

Das heißt, Mama und Papa essen Lachsbrötchen und ich verspeise Brötchen mit Obst oder einen anderen leckeren Belag, da ich Lachs nur bedingt mag.


Ansonsten will ich an diesen Donnerstag keine Fuß vor die Haustür setzen.
Einfach Faulenzen (ich wurde damit in den letzten Tagen noch nicht fertig) „Orphan Black“ zu ende schauen, zuvor ausschlafen und Corona-Frei genießen. 
😊



„Guten Morgen! – Wer immer ihr auch seid“ !?

5.11.20 06:18

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bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


"Rex-Mama" / Website (5.11.20 06:50)
Guten Morgen, lieber lifeminder,
ich glaube, ich kann bei deinen geliebten Podcasts gar nicht wirklich mitreden, habe irgendwie keine Vorstellung, was du da genau abonniert hast und dir anhörst/anschaust.
Mir selbst gehen ja schon die vielen Filmchen auf den Geist, die man ständig anklicken soll, wenn man doch eigentlich nur eine kurze Nachricht lesen möchte.
Vermutlich liegt das daran, dass ich Schnell- oder Querleser bin, d.h. meine Augen fliegen sozusagen über einen Text, machen nur an Stellen Halt, wo ich aufmerksam werde, und so kann ich wunderbar das Tempo selber bestimmen, was bei Filmen halt nicht geht.

Ausmisten klingt für mich immer gut. F. hatte vor Jahrzehnten sehr viele Filme auf Video archiviert, zum Glück konnte ich ihn irgendwann zum Schrotten animieren, als wir nämlich gar keinen Videorecorder mehr hatten.
Bei Büchern fällt mir das deutlich schwerer, aber seit einiger Zeit bin ich auch hier dabei, für Luft zu sorgen, unter anderem mussten viele Kochbücher das Zeitliche segnen, in die ich eh nie hineinschaute.

Bei deinen Eltern gibts jeden Donnerstag Lachsbrötchen?
Ich mag ihn schon ganz gerne, schön mit Scheiben von hartgekochten Eiern darauf und mit Schnittlauch bestreut, aber ich glaube, jede Woche müsste ich ihn genau wie du auch nicht haben, wobei mir jetzt allerdings Obstbrötchen auch nicht wirklich etwas sagen.

Übrigens bin ich viel zu bequem, um über das Smartphone viel zu texten. Bei mir liegt es immer neben dem Läppi, so dass ich WhatsApp über diesen bedienen kann, denn dort tippe ich hurtig mit zehn Fingern, während ich mir am Handy regelrecht einen abhacke mit nur einem Fingerchen.
Da siegt dann doch die Faulheit.

Liebe Genieße-den-corona-frei-Tag-Grüße von der

"Rex-Mama"


Sparköchin (5.11.20 08:08)
Hallo lieber lifeminder,
von Podcasts höre ich im Radio öfter, aber ich höre nur die Radiothek, das reicht mir völlig. Oft komme ich gar nicht nach mit dem Anhören.
Beim Ausmisten bin ich ganz schlecht. Außer im Kühlschrank, den halte ich transparent
Der Satz "einfach faulenzen, ich wurde damit in den letzten Tagen noch nicht fertig" habe ich äußerst charmant gefunden. Aber dieses Gefühl kenne ich nur zu gut ...
Das Kind liebt Lachs sehr. Damit kann ich ihm immer eine Freude machen! Ich selber esse ihn hin und wieder gern, mit Oberskren und Weißbrot. Oder auf einer Portion hausgemachter Bandnudeln, vielleicht mit ein bisserl Zitronenschale ... oh, ich glaube, demnächst werde ich uns das gönnen, da hast du mich jetzt auf eine Idee gebracht!

Hab einen angenehmen Faulenzer-Tag!
Lieben Gruß
von der Sparköchin


(5.11.20 09:44)
Oho, moinsen, hab ich dich mit dem ausmisten angesteckt?
Naja, wir sind auch noch nicht wirklich weiter gekommen
Was solls
Findemich grüßt


Waffelmann / Website (5.11.20 19:04)
Guten Abend!
Also faul sein geht bei mir nur eingeschränkt alldieweil pflegerische Tätigkeit, Haushalt und Beruf gleichzeitig anstehen.
Aber dann und wann geht schon was mit Pause machen – zum Beispiel jetzt beim bloggen.

Es grüßt der Waffelmann

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