"Unkompliziert"

Da hatte doch eine Berliner Grundschulen den Digitalen-Unterricht nach einer Rüge der Datenschutzbeauftragten eingestellt.

Mit der Begründung man wissen nicht welche „Lern-Tools“ man benutzen dürfe?
Solange das nicht rechtlich 100% geklärt sei, werde man den Digitalen-Unterricht nicht fortsetzen.
Die Schüler, die vielleicht auf mehr Freizeit hofften, wurden jedoch enttäuscht, stattdessen setzt man mit Analogen-Lehrmitteln den Unterricht fort. Kopien und Co. sollen vorrübergehend das Lernen mit technischem Hilfsmittel ersetzen.
Sollten die zur Verfügung stehenden Mittel nicht schon längst abgeklärt sein?  Wie war das denn beim Lockdown ab März?



Leben kann so wunderbar unkompliziert sein!

Ich bin wohl Harmoniesüchtig, ärger, streit belasten mich mehr wie sie sollten und dennoch eine Sprache, das merke ich immer mehr, die ich schlechter wie jede andere spreche ist: „Halbherzig“.


Um den Elterlichen Küchentisch – auf dem Nudeln aus dem einen und Hackfleischsoße aus dem anderen Topf lecker dufteten – hatte sich die Familie versammelt.
In lockerer Atmosphäre sprach man beim Mittagessen über Sport (der bei uns am Tisch irgendwie immer Thema ist), Corona- Politik und natürlich anstehendes, was die engste Familie betrifft.
Es macht mich glücklich, wenn die Familie im Vordergrund steht, jeder zu Wort kommt und das Miteinander und das Lachen im Vordergrund stehen.

Mehr Zeit, wie ich mochte, verbrachte ich bei meinem Bruder.
Mit dem ich Weihnachtsgeschenke für unsere Eltern plante und wann wohl, der Beste Termin wäre, diese in Ruhe und möglichst lange vor den Festtagen zu Besorgen.

Mein Bruder sah heute für seine Verhältnisse alt aus.
Ganz kleine Augen hatte er. Man kann es ihm nicht verübeln, dass er nach einer harten Werkwoche sich offenbar – auch wenn er es nicht sagte – nach einem Mittagschläfchen sehnte.
Ich liebe es, während des Advents – selbst bereits Ruhe vor der Geschenkesucherei zu haben – und anderen dabei zuzusehen, wie sie durch die Geschäfte wuseln auf der Jagd nach Festgaben für ihre Liebsten.
In den letzten Jahren war mir dies nicht möglich, erst immer kurz vor knapp hatte ich alles Beisammen.


Anschließend schaute ich intensiver und freudiger wie ich das erwartet hatte im Chat vorbei. Auch dort war man in Vorweihnachtlicher-Stimmung.
Könnte auch daran liegen, dass sich kein einziger negativer Spinner in den Chat verirrte und ich richtig Lust hatte, anderen Menschen, die sich - wie ich - hinter ihrem Bildschirm und Tastatur versteckten – Digital zu begegnen.
Ruhig, Friedlich und gutgelaunt, plauschte man Schriftlich über Stunden hinweg miteinander.


Ich merke wie ich vom Gefühl mich langsam der Weihnachtszeit annähere. Ich alles rigoros verbanne, was mich in einen Negativ-Sog ziehen könnte. Vielleicht habe ich aus den letzten Jahren gelernt und schaffe es, dass sich Weihnachten 2020 Mal wieder rundum wie Weihnachten anfühlt?



„Guten Morgen! – Wer immer ihr auch seid?!“

21.11.20 06:18

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bisher 5 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Waffelmann / Website (21.11.20 07:47)
Ebenfalls Guten Morgen!
Von einem Freund aus Berlin weiß ich dass es an den dortigen Schulen jede Menge digitale Probleme gibt, zB stehen dort PCs die völlig veraltet sind (Geräte mit Floppy-Disc!)
Veraltete Schul-Server kommen dazu die ausgetauscht werden müssten. Die Schulleiter*innen machen Eingaben an die Schulbehörden, aber die dortigen Beamten haben Vorschriften aus dem Kaiserreich (so kommt es einem zumindest vor).
Den Frühjahrslockdown gestalteten viele Lehrer*innen mit ihren PCs von zu Hause aus, was keine Dauerlösung sein kann.
Alles in allem ein furchtbares Chaos und nicht nur in Berlin.

Fröhliches Wochenende wünscht der Waffelmann


"Rex-Mama" / Website (21.11.20 08:12)
Meine Schwester und ihr Mann sind ja auch beide Lehrer und von ihnen weiß ich, dass sie im Frühjahr auch ihre eigenen PCs von zu Hause aus benutzen mussten. Von Problemen mit Datenschutz bekam ich allerdings nichts mit, aber es scheint wohl überall ein heftiges Durcheinander zu herrschen.

Mit dem Bruder zusammen Geschenke kaufen gehen, das habe ich zuletzt als Kind gemacht, denn damals mussten wir unser kleines Taschengeld zusammenlegen, um überhaupt etwas kaufen zu können.
Danach gingen unsere Vorstellungen dann aber mehr und mehr auseinander, so dass dann jeder für sich loszog,und selbst F. war später, denke ich, nie dabei, wenn es um solche Einkäufe ging.
Hätte mich wohl auch gehörig genervt, denn bei uns waren ja allein im engsten Familienkreis immer mindestens 12 Leute zu bedenken, da legte ich immer schon das ganze Jahr über los und bekam so nach und nach alles zusammen, ohne dass mir jemand von der Seite reinquatschte.

Der Satz mit Sich-hinter-der-Tastatur-Verstecken hat mich stutzen lassen. War das denn auch vor Corona bei dir schon so, dass du mehr digitale als reale Kontakte hattest oder täuscht das nur?

Liebe Möge-überall-Vorweihnachtsfriede-einziehen-Grüße von der

"Rex-Mama"


lifeminder (21.11.20 20:10)
Hallo, Liebe "Rex-Mama"!

Ungeschickt von mir, ich wollte damit eigentlich nur andeuten, das man im Chat doch mehr oder weniger anonym ist und ich normalerweise dort keine persönlichen Daten von mir preisgebe.

Ich bin normalerweise, wenn nicht gerade Corona Amok läuft, hervorragend in meinen Sport, beim Fotografieren und im Alltag gut ins Leben eingebunden und habe normalerweise fast immer mit Menschen dort zu tun.


"Rex-Mama" (21.11.20 21:34)
Ich glaub, da war ich einfach ein bissl langsam im Kapieren, aber jetzt hab ich's verstanden.


lifeminder (22.11.20 08:22)
Nein, bestimmt nicht, das Lag schon an mir!



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