„Zwei Welten in einer“

Ich bin immer wieder von der Wormser Innenstadt begeistert.

Zwei Welten in einer.
Unten herrscht die Geschäftswelt.
Oben hingegen gibt’s eine Wohnwelt mit Menschen wie „Du“ & „ich“.
In der sicher manchmal auch gestritten wird, man Beieinander ist, Freundschaften und Trennungen beschließt, Hoffnungen und Trauer teilt, geliebt und vor allem ganz viel gelebt wird.
Zumindest vermute ich das. Mehr bleibt mir ja nicht, da mir jede Form des Mietwohnens fremd ist.

Ich stelle mir das toll vor. In solch einem Gebäude „Mitten in der „City“ zu wohnen.
Vom Fenster herabschauen, was sich unten in der Stadt tut. – Das würde auch mir sehr gefallen.
Vielleicht in aller Stille den Beat der Stadt aufnehmen. Oder gemochte Songs ablaufen zu lassen beim hinabsehen aufs Leben, um die Stadt den eigenen Beat unbemerkt unterzujubeln.

Menschen beim Leben zusehen, sowas konnte ich schon immer recht gut und stundenlang.

Das könnte im Winter sogar noch viel mehr Spaß machen wie im Sommer?
Besonders (wenn es schneit und) dunkel wird, verschiedenste Lichter die Innenstadt beleuchten.
Der Blick von oben aus dem Fenster nach unten auf das Leben das sich dann für die Augen und Seele auftut muss einfach herrlich sein.

Ich überromantisiere dies gerade völlig. Bin mir dessen bewusst.
Dennoch trage ich eine riesige Leidenschaft für genau diese Lebensphantasie in mir.


Passend zu Olympia wurde mir heute der Trailer zum Russischen Fechtfilm: „Rivalinnen – Duell auf der Klinge“ (2020) beim Videoportal meines Vertrauens vorgeschlagen. Denn ich gerne ansah.

Ich habe schon viele Sportler-Filme gesehen.
Der Fechtfilm hingegen ist mir rundherum etwas Neues.
Damit meine ich natürlich Fechten als olympische Disziplin und nicht die klassischen „Mantel und Degen-Streifen“ in denen bis aufs Leben der Gewinner ausgefochten wird. – „Errol Flynn“ und Co. lassen grüßen.

Der Trailer wirkt atmosphärisch, frech und lebendig. Gut gespielt.

Andersartig finde ich, dass zwei Frauen im Mittelpunkt stehen. Wie oft sieht man das?  … äh viel zu selten!

Dazu könnte der Plot zwischen dem alternden Star, der seinen Platz an der Sonne versucht zu verteidigen und dem Emporkömmling der genau diesen einnehmen will wirklich für beste Heimkino-Unterhaltung sorgen.

Ich hätte Lust darauf!


Eine mehr als annehmbare Wochenmitte!
Ich hoffe, dieser Donnerstag meint es ähnlich gut mit mir?! 
😉



„Guten Morgen! – Wer immer ihr auch seid?!“

 

 

22.7.21 03:43

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bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


"Rex-Mama" (22.7.21 06:39)
Moin, lieber lifeminder!

Ob Miete oder Eigentumswohnung, das ist eigentlich egal, der Unterschied zum eigenen (freistehenden) Haus liegt für mich hauptsächlich im Geräuschpegel, den ich im Laufe der Jahrzehnte in sehr vielen Wohnungen erlebte, gleichgültig, ob ich selbst darin wohnte oder nur zu Besuch war.
Je nach Bauart bekommt man viel von dem mit, was die Nachbarn so treiben, nimmt an ihrem TV-Programm teil, an ihren Streitereien, den Partys, hört sie wie ich in meiner letzten Wohnung sogar pinkeln.
Und man selbst ist auch ständig zur Rücksicht gezwungen, muss auf die Lautstärke der Musik achten und - wenn man nett ist, verzichtet man auf spätabendliches Duschen oder Wäschewaschen.

Mit den Eltern lebte ich einst u.a. an einer belebten Geschäftsstraße, es gab zwar viel zu sehen, aber es war eben auch sehr laut.

Für mich käme es einer Höchststrafe sehr nahe, müsste ich mich noch einmal so dicht zwischen andere Menschen quetschen, von Hundehaltung mal ganz abgesehen, die oftmals gar nicht gestattet ist.

Frauen bzw. eine Frau im Mittelpunkt von allem, jo, ich kann ein Liedchen davon singen, wie sich das anfühlt, von daher lege ich auch bei Filmen keinen gesteigerten Wert darauf, wobei mir aber im Grunde das Geschlecht von Protagonisten ziemlich wurscht ist, interessante Menschen müssen es halt sein. ;-)

Liebe Ganz-sicher-wird-es-der-Donnerstag-gut-mit-dir-meinen-Grüße von der

"Rex-Mama"


Sparköchin (22.7.21 14:41)
Servus lieber lifeminder,

huh, das kann ich von mir nicht behaupten, dass ich anderen gern beim Leben zuschaue. Ich hätte bitte gerne meine Ruhe!
Mitten in der Stadt könnte ich nicht wohnen. Zu wenig Grün. Viel zuwenig Grün!
Und der ständige Geräuschpegel würde mir bald auf die Nerven gehen.
Aber gut, dass wir jedeR anders sind, so ist unsere Innenstadt durchaus bewohnt und belebt.

Lieben Gruß!


Waffelmann / Website (22.7.21 21:00)
Ahoi lifeminder!

Ich habe mal (notgedrungen) direkt an einer der größten Kreuzungen einer Großstadt gewohnt. Zu keiner Jahreszeit war es möglich die Fenster zu öffnen – Lärm und Abgase.
Glaub mir, du wärst dem schnell überdrüssig.

Mit Sportler*innen-Filmen kann ich überhaupt nichts anfangen. Am ärgsten finde ich Rennfahrer*innen-Filme und -Berichte. Wer kann am schnellsten im Kreis herum fahren und dabei am meisten die Luft verpesten? Ächz!
Ich fände es lustig wenn die Rennfahrer*innen ihre Rennen an einer riesigen Carrerabahn austragen würden. Das wär doch wirklich ein Spass, oder?!

Herzliche Grüße!

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