„Rivale der Verschlafenheit“

Wie lange kann man sonntags schlafen? … und vor allem so unermüdlich verschlafen sein?

Wie ich gestern einmal mehr feststellte, außergewöhnlich lange. Zumindest trifft das für meine Person zu.

Wobei es dann von dem Zeitpunkt ins Bett bis zum Aufstehen doch nur (oft) exakt acht Stunden sind.

Sonntag ist mein: „Ich schlafe aus, mach was immer ich will & Gedanken-Gammel-Tag“.
Lasse es zu, dass das meine Gedanken frei umherschweifen und Gammel gemütlich vor mich hin.
Wobei ja eigentlich gerade der Sonntag dazu einlädt sich herrlich unbeschwert in das ein oder kleinere Abenteuer oder Unternehmung zu stürzen.

Nun gut
Ich war seit ich denken kann, ein Freund von ausgesprochen gemütlichen Sonntagen. 


Am gestrigen Abend sah ich endlich den Russischen Sportfilm.
„Rivalinnen – Duell auf der Klinge.“
Der so viel mehr ist wie ein plumper Sportfilm. Darin geht es um eine Rivalität im Russischen Säbel-Fechter-Nationalteam. Zwischen der Kapitänin und einen Emporkömmling. Der Film basiert auf wahren Ereignissen. – Mitreißend gespielt und ebenso spannend wie emotional erzählt. Man fiebert mit beiden Rivalinnen mit. Ich bin doch relativ sicher, selbst Menschen, die keine Sportfilme mögen, können den Hauptfiguren, die bei auch Schattenseiten aufweisen, etwas abgewinnen.

Ich habe mich versuch zu erinnern, ob ich einen anderen Sportfilm kenne, in dem zwei Frauen ähnlich in den Fokus gerückt wurden? Gestern zumindest wollte mir keiner einfallen.

Ich habe die 109 Minuten, des 2020 produzierten Filmes, ungemein genossen.


Es wird Herbst.
Was man gerade nicht am Wetter merkt.
Aber bei uns auf dem Familienküchentisch wo nun wieder abwechselnd helle und dunkle Trauben vorzufinden sind.

In mir kochen das immer jede Menge tolle Erinnerungen nach oben.
Wie meine Großeltern noch selbst Wingert hatten.
Die Familie Tagelang mit Traubenlesen beschäftigt waren.
Wir Kinder, Cousin, Cousine, ich mit einem supergroßen Topf, meist Gulasch oder Suppe, nach der Schule in den Wingert gefahren wurde.
Dort am Wingert - zusammen an einem großen Tisch - mit Onkel, Familie und Großeltern zusammen gegessen wurde. Bevor das Trauben lesen nach der Mittagspause in die nächste Runde ging. Durch den Wingert als Kind zu rennen, das war ein Gefühl von purer Freiheit.



„Guten Abend – Wer immer Ihr auch seid?!“

 

13.9.21 23:50

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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


"Rex-Mama" (14.9.21 05:02)
Moin, lieber lifeminder!

Das sind wunderschöne Erinnerungen, die du da hast an die Zeit im Weinberg deiner Großeltern.
Heutige Kinder hätten dabei vermutlich Sorge, ob sie dort oben auch Handyempfang haben. ;-)

Deine Sonntage klingen ebenfalls sehr beschaulich, warum auch nicht, wenn man es sich zeitlich erlauben kann und keine weiteren Verpflichtungen oder Gelüste auf Aktivitäten hat.

Liebe Guten-Start-in-die-neue-Woche-wünsche-Grüße von der

"Rex-Mama"


Sparköchin (14.9.21 22:05)
Servus lieber lifeminder,

mir hat an der Weinlese immer die Jause am besten gefallen: das gekochte Rindfleisch mit dem besten aller möglichen Brote und den selbst eingelegten Dillgurken meiner Oma.
Ein Weingartenpfirsichbaum und ein Mandelbaum sind auch zwischen den Reihen gestanden. Mein Cousin und ich haben uns immer mit dem Aufschlagen geplagt.
Trauben sind wir zum Nachbarn stehlen gegangen, der hatte nämlich weiße Muskattrauben, im Gegensatz zu unseren Blaufränkisch-Trauben ...

Heute ernte ich Trauben von dreieinhalb Stöcken, nur zum Essen und eventuell fpr Saft. Aber ich erinnere mich auch immer noch gern an damals!

Lieben Gruß

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