„Über: Gänsehaut & Vulkanwasser Duschgel“

Ich war in Dreiviertelhosen und T-Shirt bekleidet, ab dem frühen Morgen unterwegs. Weil ich Mal wieder glaubte, es besser wissen zu müssen, wie die kleine Wetterstation, die eine Außentemperatur von nur 14 C anzeigte.

Kaum aus der Haustür draußen, merkte ich schon, dass es wohl dauern könnte bis sich die liebe Sonne blicken lassen würde?
Gänsehaut an Armen und Beinen bestätigten meine Annahme.  Seit wann bin ich eigentlich so verfroren?
Statt zurückzueilen mir eine Strickjacke schnell zu holen – was vielleicht, wenn überhaupt, eine Minute gedauert hätte – lief ich Schnurstracks zur Bushaltestelle. – Es lebe die Faulheit.

Im Bus griff ich ungewohnter Weise nicht gleich zum Buch.
Sondern mir fiel auf, nachdem ich mich, wie immer mich auf den vorletzten Sitz verkrümelt hatte, dass ausnahmslos alle anderen Mitfahrer vernünftiger sind.  
Jacken, lange Hosen, Pullover und sogar ein Schal erblickte ich.
So ungefähr muss sich ein gestrandetes Alien auf der Erde fühlen?!

Erst gegen Mittag erbarmte sich die Sonne mir meine Gänsehaut vollkommen wieder zu nehmen. Ich fühlte mich gleich viel wohler in meiner Haut, da nun doch auch andere Männer und natürlich auch Frauen, sommerlich gekleidet durch die Fußgängerzone stiefelten.

Erstanden habe ich auch noch etwas.
Ich lief durch einen Laden einer bekannten Drogeriekette. Sah mir die bunten Regalen u.a. mit Deodorant, Duschschaum- und Gel an. Eine kleine schwarze Plastiktube Duschgel & Shampoo mit einsichtbarer schwarzen Masse erweckte sofort mein Interesse. Der Inhalt, stillvoll auf die Packung gedruckt, ließ mich staunen: Vulkanwasser, Aktivkohle, Hanf, Tabak.
Ich fand die Mischung abgefahren. War schon ziemlich neugierig darauf, es auszuprobieren.

Unter der Dusche konnte ich mir ein kichern nicht verkneifen.
Ich schmierte mich komplett mit dieser schwarzen festen Masse ein. Inklusive meiner Haare. Die schwarze Paste auf der Haut wirkte einfach völlig wirr und unplatziert. Es fühlte sich an, wie man reibe sich mit Dreck ein, nur um diesen dann umgehend wieder abzuspülen. - Sinnlos!
Das Gel & Shampoo Produkt roch hingegen Sensationell; Ich hoffentlich, nachdem ich aus der Dusche stieg, auch? 😊

19.9.19 03:51, kommentieren

"Der Fragenzuhörer" (?)

Ich liebe Interviews! Mehr denn je!
Was es mir gibt da zuzuhören, das kann man wohl nur schwer verstehen?

Ich liebe es, sosehr, mich in interviewform über Menschen, Lebenswege und Geschichten informieren zu lassen.
Es macht mich absurd glücklich. Welt aus, Fragen-Antwortspielchen an!
Schon bin ich bin außerordentlich zufrieden.
Klingt Einsam oder? Das ist es wahrscheinlich sogar auch.

Ich will momentan privat nicht sonderlich gerne aus dem Haus heraus.
Bei Aufträgen ist das etwas völlig anderes.
Da genieße ich das Aufeinandertreffen mit Menschen umso mehr. Aber so richtig Privat – wo ich nur für mich unterwegs bin – auszugehen, fehlt gerade jegliches Interesse.


Mag es, wenn ich denke;
„Genauso! Diese Frage hätte ich gestellt! Genial wie kommt man darauf? (Wahrscheinlich nach gründlicher Recherche???!). Manchmal fragt meine innere Stimme, wäre ich offensiver bei der Fragenstellung? Vielleicht zurückhaltender?
Wie Authentisch sind Fragensteller und befragte Person?
Überheblich wie ich bin, glaub ich auch das herauszuhören.
Würde ich es mir überhaupt zutrauen, Fragen zu stellen, ein Interview zu führen?

Ich suche mir die Fragensteller genau heraus, denen ich Gehör schenken möchte.
Eine Eva Schulz find ich heutzutage zum Beispiel riesig.
Früher mochte ich im Fernsehen u.a. einen Gero von Böhm.
Ich kann mich nicht erinnern, dass ich, ab dem fortgeschrittenen Jugendalter, je Interview-Formate nicht mochte. Ich könnte jetzt mehr aufzählen, mag aber nun nicht jeden Sport – und anderen Journalisten von A-Z aufzählen.

Ich nehme aus den Interviews echt etwas mit.
Ich grübele über die Gespräche, Fragen und Aussagen - oft erst Tage oder später - intensiv nach.
Je nachdem wie lange es braucht - von einem hinteren Winkel meines Oberstübchens um nach vorne - zu rutschen.
Vielleicht weil ich selten Inhaltsloses höre?
Es mich vielleicht nicht immer komplett erfüllt, jedoch irgendwas in mir wird befüllt. Kopf fast immer, im Idealfall, wenn es besonders gut war, Seele und Herz gleich mit.



17.9.19 03:11, kommentieren

"Meine krampfhaften Mondflüge"

Ich drehe leicht meinen Fuß hin- und her.
Fühle einen Krampf, dieser möchte sich in mein rechtes Bein schleichen.  Ich will das mit meinen kreisenden Fußbewegungen verhindern.
Ich schreibe diese öfters mich heimsuchenden Krämpfen weniger einem Magnesiummangel -wie meiner fürchterlichen Ernährung - der letzten 4-6 Wochen hinzu.
Da waren Obst und weitere Gesunde Speisen mehr Beilage wie Hauptmahlzeit.
Ich merke es auch an einer kleinen, bösen, unübersehbaren Wampe, die nicht sein müsste. - Na, der Wampe geht’s ab Dienstag wieder an den Kragen!


Wieso nicht sofort?
Heute darf ich dem Alltag entfliehen.
Stattdessen sitze ich im Verlaufe des Nachmittages in einem bekannten Wormser Eiscafé und spreche ein Pärchen-Shooting ab.
Wenn ich schon einmal frei habe, lasse ich es mir mit Süßspeisen und klebrigen Getränken gutgehen. – Ja, es geht auch völlig ohne. Aber es macht so natürlich viel mehr Spaß!

Worauf ich mich besonders freue, ist das doch eines der Genres ist, die eher weniger an mich herangetragen werden.
Außerdem sind erste Oktoberfest-Aufträge an mich vergeben worden.
In dieser Woche feiern wir in meinem Heimatort, das letzte verbliebene größere Ortsfest.
 
Dafür schlafe ich weiterhin mehr wie sechs Stunden. Am gestrigen Sonntag waren es sogar neun Stunden, sagenhaften Schlafes.


Was steht sonst heute an? – Training.
Ich freue mich sehr, dass eine meiner Gruppen mit einem Sieg in die Saison 2019/2020 hervorragend gestartet ist.
Das sich alle Eltern von unserem oder dem Auswärtsteam, wie auch die Übungsleiter, fair und Vorbildlich benommen haben lässt mich aufatmen. Was mir nicht immer selbstverständlich scheint!?!

Ich höre, während ich diese Zeilen schreibe, einen Podcast über Mondflüge und Genres in denen sie erwähnt werden. Es gibt da die Erwähnung eines Wallace und Gromit Filmchens. In dem die Titelgebenden Hauptfiguren zum Mond fliegen. Bevor es losgeht tapezieren die zwei Knetfiguren ihre Rakete. Damit es sich im inneren der Rakete auch ja heimelig anfühlt.

 Ich finde diese Vorstellung so lustig und geradezu unglaublich verständlich. – Ich würde es ihnen gleichtun.

 

 

16.9.19 04:38, kommentieren

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