„Schnatterinchens Sommer-Retro-Werkstunde“

Das Sportfestival haben mein Team und ich gut überstanden.
Hierzu vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt mehr?

Ich liebe es (mehr denn je) in meiner Vergangenheit herumzuschnüffeln.
Mehr zu erfahren von Dingen, Sachen die mir als Kind, Jugendlicher wichtig waren. Oder hätten wichtig sein können. Die ich teilweise verdrängt hatte. – Ich bin weiterhin auf einem Retro-Trip.
Vieles was heutzutage Kult ist, habe ich, obwohl wir Kinder der 80/90er gefühlt alles gesehen haben, dann eben doch verpasst.

Serien, Hörspiele, Filme, Videospiele, Musik und auch die eigene Familiengeschichte-Ereignisse werden von mir Rückwirkend unter die Lupe genommen. Dadurch werden auch immer wieder Erinnerungen oder zumindest Erinnerungsfetzen hervorgekramt.
Wie auch Klassenkameraden, Freunde, Bekannte, Nachbarn und all des Lebens Leidenschaften im Allgemeinen.
 
Vieles ist Freude pur. Anderes zum Fremdschämen.
 
So hatten wir - in meinen ersten Jahr - in der weiterführenden Schule, freitags alle 14 Tage nach der 4. Schulstunde frei.
Während die Parallelklasse oder meine Schulklasse abwechselnd im Werkraum heftig schwitzten.
Ich habe einige Monate Werken geschwänzt. Mein Wochenende etwas früher eingeläutet. Ich konnte (und kann) weder werken leiden, noch damals den Werklehrer.
Ich bewundere jeden der Handwerkliche Fähigkeiten hat, umso mehr.


Warum das niemand aufgefallen ist? Wie ich das bewerkstelligt habe?           
Scheinbar war der Werklehrer froh sich „um eine Plage“ weniger kümmern zu müssen? Vielleicht ist er auch einfach nur an meinen Handwerklichen Fähigkeiten verzweifelt?
Ich kann mich nicht erinnern vom Lehrerkörper hierfür zur Rechenschaft gezogen worden zu sein.
Im Gegensatz zu meinen Eltern, die mir eine heftige Standpauke für meine Fehlstunden hielten.

Im Jahreszeugnis stand eine unverdientes „befriedigend“. Eine Schulnote, die mir nachträglich ein nostalgisches Wohlgefühl beschert.
Dafür mag ich heutzutage den Werklehrer ungleich mehr. 


Friedgard Kurze ist vor einigen Tagen verstorben. Sie war die Stimme von Schnatterinchen. Eine kleine legendäre Ente, die seit 1959 zusammen mit ihren Freunden u.a. beim Sandmännchen für Furore sorgte.


Sommer, man merkt die Menschen verzerren sich danach
Auch für morgen sind bis zu 36 C gemeldet. Wenn alles klappt, wie ich mir das vorstelle, werde ich morgen das Spektakulum in Worms besuchen.  Worauf ich mich bereits sehr freue. Ist das doch immer - jetzt nach einjähriger Abstinenz umso mehr – ein tolles Erlebnis.

2 Kommentare 1.6.19 21:30, kommentieren

"Nacht-Gedacht"

 Die Taschen sind gepackt!
Die große Sporttasche mit Schreibzeug, Stoppuhr, Mannschaftsdaten, Kopien von Impfpässen und natürlich auch den Krankenkarten.
In der kleineren Tasche befinden sich neben Energiedrinks – zum Schlafen kommt man meist weniger – vor allem Wechselkleidung etc.

In einigen Stunden geht’s zu einem Sportfestival mit meiner Mannschaft. Wie sehr ich das brauche? Gute Frage?
Ich freue mich drauf, hätte aber auch sonst durchaus gewusst etwas mit dem nahenden Wochenende anzufangen.
Ich schlafe nur mal nicht gerne auf einer Luftmatratze. Mein Rücken freut sich schon jetzt. … ich war auch nie ein großer Freund vom Zelten.
Ich würde lieber 3x den Weg hin- und zurückreisen wie in irgendwelchen Klassensälen zu übernachten.
Ab sei´s es darum, das Sportprogramm wird wieder spitze sein, das Rahmenprogramm uns (Team & mir) Freude machen, das Essen war bisher immer ausgezeichnet.  … warum tu ich mir das an? Um Menschen - besonders meinem Team - den Sport näherzubringen.
Das ist/sollte ausreichend Motivation für mich (sein)! (?)

Das ist zwar nicht New York,
Eine liebe Freundin verbrachte dort mit Freundinnen ihren Urlaub.
Wenn ich mich nicht täusche, hatte sie in New York eine großartige Zeit!?!
Wir haben bisher ihre Urlaubserlebnisse nur kurz angerissen und noch nicht ausführlich darüber per Mail kommuniziert, so wie wir das schon länger miteinander tun.
Bei mir wird das ganze zwar 2-Nummern kleiner.
Jedoch trotzdem ein erinnerungswürdiges Abenteuer. Gespickt mit zahlreichen Mannschaftsanekdoten.
 

Ich träume noch immer von den Reisezielen Mailand und Stockholm.

Noch immer verfolgt mich ein bisschen das schlechte Gewissen. Weder in meiner Familie noch in der Onlinewelt erhalten Menschen die verdiente Aufmerksamkeit.
Wobei ich mich dabei (erfreut?) erwische, dass ich eine kleine Ecke egoistischer geworden bin. Tatsächlich, nachts mich auch mal schneller auslogge.

Apropos Aufmerksamkeit.
Mütter sind und bleiben auf ewig die Besten. Auch wenn man nicht immer ihre Neugier gutheißen kann.
Meine liebe Mama stopft mich derzeit bei jeder Gelegenheit bei der sich mich zu fassen bekommt mit den unterschiedlichsten Vitaminen und selbstgemachten Schnittchen voll. – Ihr es auszureden völlig Sinnlos.


Was aus meinem Ziel Internetfreier Tag geworden ist? – Bisher nichts.
Das 8-Stunden schlafen liegt doch wieder in fernerer Weite. Ich pendele mich im Durchschnitt auf gute fünf ein und auf ein Ewig sonntags, wenn gerade nichts anliegt.


Die Welt dreht sich und ich hoffentlich weiterhin kräftig mit.
Stillstand in jeglicher Form ist/wäre das schlimmste für mich?

 


Was mich hingegen diebisch freut, ich habe schon die Vatertaggeschenke alle beisammen.
Das gab es so länger nicht, dass ich über eine Woche vorher mir keine Gedanken machen will/muss.
Wie es dazu kam? - Ich habe endlich mal wieder rechtzeitig angefangen mir Gedanken zu machen.


2 sehr, sehr lange Nächte und 2 sehr, sehr kurzweilige Tage liegen vor mir.
Sonntagabend sitze ich wieder hier in einen hoffentlich einigermaßen annehmbaren (wachen) Zustand?


So, ich falle jetzt ins Bett, genug „Nacht-Gedacht“.


24.5.19 04:31, kommentieren

"Grill meine Zeit"

Ich bekomme vieles nicht so auf die Rolle, wie ich das gerne hätte.
Noch weniger wie sonst? - Mir fehlt einfach hier und da Zeit.
Ich weiß auch nicht wo sie hin ist?
Die Zeit verfliegt.
Das Gefühl, ich merke das gar nicht recht mit Ausnahme von montags, wenn dann der Wecker klingelt, verfluche ich die letzten Abende, bin mir dafür aber mit schrecklicher Klarheit bewusst das Montag ist! … und eine neue Woche nun ihren Anfang nimmt.
Seit Wochen habe ich keinen Blogg geschrieben.
Mich in keinen Foren aktiv gezeigt oder wenigstens Beiträge die mir gefallen geliked.
Jedoch nicht, weil ich nicht wollte, sondern weil es offenbar nicht sein sollte?

Es heißt doch, man findet immer Zeit, wenn man sich bemüht? 
Diese Worte gab ich selbst schon Millionenmal so oder zumindest so ähnlich von mir.
So dass, das fast wie eine unbestreitbare Formel, wie eine Art Mantra mich begleitete.
Diese Formel muss ich offenbar doch nochmal neu überdenken?
Oder wenigstens ausbessern?!
Da ich wirklich viel mehr wollen würde, aber derzeit nicht schaffe.
Ob das Jemand auch nur annähernd nachvollziehen kann?
 

Nein, das liegt nicht (nur) an den vielen Bildchen die ich zu bearbeiten habe.  Diese wurden am letzten Wochenende wieder deutlich mehr. Dabei hatte ich gerade den Stapel an Fotografien einigermaßen abgearbeitet. Zumindest mal die dringenden Aufträge.

Apropos Bildchen.
Am Samstag war ich auf Auftrag bei Tanzmeisterschaften mit dem Fotoapparat unterwegs.
Die Tanzsportler sind ein großartiges Völkchen.
Das Geschlechterübergreifend. 99 Prozent muss man mögen.
Bereitwillig posieren sie für die Fotos, ob Einzeln oder in der Gruppe. Geben sich immer freundlich und gutgelaunt. Auch wenn das gerade vor (Konzentrationsphase) oder nach einem Auftritt (außer Puste!) wohl gar nicht so einfach ist. Am Freitag feierte ich mit meiner Mannschaft Saisonabschluss.
Das hat schon Spaß gemacht, da man im Gegensatz zu den Übungsstunden, das komplette Team wieder mal antreffen konnte.
Bei Pizza und später fuhr sogar noch unverhofft der Eismann vor, da man die Turnhalle für sich hatte, dadurch der Ball – easy, locker - stundenlang rollte, Bilder aus der vergangenen Saison, unter fröhlichen Gelächter und lustigen Kommentaren auf einer Leinwand zusammen ansah, war das ein mehr als gelungenes Unterfangen.


Am Sonntag, lernte ich eine mir weitläufig bekannte Familie besser kennen. Hier war ich zum fotografieren eines 70. Geburtstages geladen.
Mit dem Jubilar bin ich in den vergangenen Jahre 1-2mal heftiger aneinander gerasselt. Weil er des Öfteren meinte, er müsse vor Ablauf meiner Übungsstunde schon die Turnhalle erstürmen.  – Natürlich mittlerweile längst vergessen. Bereits vor einiger Zeit haben wir das Kriegsbeil begraben.
Sein jüngster Sohn war mir noch aus der Grundschule bekannt.
Wobei ich große Schwierigkeiten habe ihn richtig einzuordnen. War er während der Grundschulzeit in meiner Klasse oder eine Jahrgangstufe über mir?
Seine Schwester, das weiß ich seltsamerweise genau, die war eine Klasse unter mir.
Der Geburtstag selbst, war angenehm, nichts Spektakuläres, nichts sonderlich Aufgeblasenes, sondern schlicht eine Menschentraube, bestehend aus Familie und Freunde, die mit dem Geburtstagskind feiern mochten.

Da der Geburtstag früh startete, schaffte ich es, wie insgeheim erhofft, frisch geduscht - pünktlich um 20 Uhr 15 - vor dem Computer zu sitzen. Bilder zu bearbeiten und dabei meine Lieblingssendung „Grill den Henssler“ zu schauen.

Wenn ich die Moderatorin, Henssler, Köche und Promis im Ohr habe, ab und an auf den Bildschirm schaue und da wird gekocht und bewertet und zwischendrin gespielt, entspannt und beruhigt mich das ungemein.
Leider bekam ich kaum was mit, dass ich wohl kurz nach 20 Uhr 30 einschlief, erst nach 22 Uhr wiedererwachte.


Das nächste Wochenende ist nochmals von freitags bis sonntagabends ausgebucht.
Es würde mich ehrlich nicht überraschen, wenn ich mich währenddessen im TV gekocht und gespielt wird, ich wieder Seelig im Schreibtischsessel liege und friedlich schlummere.  
Bevor ich mich dann doch ins Bett schleppe. … erneut einschlafe, der Mobilphone-Wecker klingelt und ich erstaunt feststelle, dass  DOCH SCHON WIEDER eine neue Woche angebrochen ist!


21.5.19 03:54, kommentieren

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